
Die Uhr zeigt 17.15 Uhr. Das perfekte "o'zapft is" durch OB Alexander Putz glich einem Bilderbuchstart für die Frühjahrsdult. - Fotos: W. Götz
Landshut – gw (22.08.2025) Es war exakt 17.15 Uhr. Mit zwei konzentrierten Schlägen schob Oberbürgermeister Alexander Putz tropfenfrei den Wechsel in den ersten Banzen Dultbier der Brauerei Wittmann vor dem historischen Rathaus und verkündete froh gelaunt „o'zapft is“. So eröffnete er die 740. Landshuter Frühjahrsdult und verabschiedete sich damit als Stadtoberhaupt von der Kerndisziplin eines Oberbürgermeisters, die künftig sein Nachfolger Dr. Thomas Haslinger übernimmt. Putz geht bekanntlich am 1. Mai offiziell nach seiner zweiten Amtszeit in den verdienten Ruhestand.

Die Akteure der Dult stoßen auf ein fröhliches und friedliches Fest an.
Es war eine tolle Kulisse in Landshuts guter Stube mit dem Blick vom Bierfasspodium in die Altstadt. So viele Mitwirkende von Vereinen und Verbänden wie selten und natürlich Landshuter Bürger und Dultfans waren gekommen, um den Start des zehntägigen Fests auf der Grieserwiese live mit zu erleben.
Der Dank des Oberbürgermeisters galt vor allem Petrus, dem Wettergott, der für perfekte Temperaturen zum Dultauftakt, die auch am morgigen Samstag so bleiben, sorgte.

Parteipolitik spielt keine Rolle, es geht um das gemütliche Miteinander und natürlich den ersten Schluck Wittmann Festbier. Der erste Schluck schmeckt bekanntlich am besten.
Der besondere Dank des Oberbürgermeisters galt dem Team vom Marktamt mit Florian Margezeder und Florian Kräh und Lisa-Marie Striegl, die wieder einen Platz voller Spaß und Freude vorbereitet haben, den Lieferanten des Dultbiers mit Adrian Kell von der Brauerei Wittmann an der Spitze, den Dultfestwirten Sina, Franz sen. und Franz jun. Widmann, Alexander Tremmel sowie Christian „Buchi“ Buchner, dem Dultbürgermeister Dr. Thomas Haslinger, der Verwaltungsbeirätin im Dultsenat Patricia Steinberger, allen Mitgliedern des Dultsenats und der Schausteller, die durch Josef Zinnecker vertreten waren. Seitens der Politik war mit Hubert Aiwanger der zweithöchste Vertreter aus dem Maximilianeum nach Landshut gereist, MdB Florian Oßner kam noch rechtzeitig aus Berlin in die Drei Helmen Stadt und der scheidente Landrat Peter Dreier machte der Stadt ebenfalls seine Auwartung.

Angeführt von drei bayerischen Königinnnen begann der Dultauszug vor dem Rathaus, der spätestens ab der Wittstraße Dulteinzug heißt.
Professionell wie immer schob OB Alexander Putz den Wechsel in den ersten Banzen Dultbier mit zwei Hieben. Rundum warteten schon die durstigen Kehlen auf die Verkostung des Gerstensafts. Das erste Fass wird bekanntlich vor dem Rathaus in frisch gefüllten Maßkrügen an die Passanten weitergereicht.
Kurz darauf setzte sich der Dultauszug in Bewegung. Durch die Altstadt, über den Dreifaltigkeitsplatz und Gräzberg führte der Weg direkt zur Grieserwiese, auf der die Bartlmädult bei den Festwirten und Schaustellern schon voll im Gang war. Dort angekommen gab es für alle Mitwirkenden die wohlverdiente Stärkung mit kühlem Dultbier und bayerischen Schmakerln aus den Festküchen der Familie Widmann.

So lebt es sich in Bayern, speziell in Landshut einfach besser: Unter weiß/blauem Himmel mit dem Flair der Frühjahrsdult.

