Prof. Dr. Lars Rensmann
Landshut - pm (12.10.2026) Kaum jemand bezeichnet sich selbst als Antisemit – dennoch ist Antisemitismus im öffentlichen Raum präsent und wird zur politischen Mobilisierung genutzt. Welche Rolle spielen dabei Desinformation und Verschwörungsmythen? Wie haben sich die gesellschaftlichen Bedingungen für politischen Antisemitismus verändert? Und warum tritt er heute bei verschiedenen autoritären Parteien und Bewegungen wieder in Erscheinung – teilweise in verschleierten Formen?
Prof. Dr. Lars Rensmann untersucht diese Fragen im Vergleich liberaler Demokratien und verbindet wissenschaftliche Analyse mit einem Blick auf aktuelle politische Entwicklungen. Er ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Passau und forscht seit vielen Jahren zu Antisemitismus, Demokratie und Rechtsextremismus. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören antisemitische Verschwörungsmythen und Krisendiskurse.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der 23. Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus in der Zentrale zum Rieblwirt statt.
Einlass 18 Uhr – Beginn 19 Uhr – im Nebenraum

