Flurina Mitschke (13) mit ihrer Violine
Landshut - pm (08.10.2026) Orgelmusik einmal nicht nur hören, sondern ihr ganz unmittelbar begegnen: Im Rahmen der „Diözesanen Orgeltage“ laden St. Martin und St. Jodok in Landshut zu zwei besonderen Veranstaltungen ein. Besucherinnen und Besucher können dabei hinter die Kulissen der Königin der Instrumente blicken, die beeindruckende Technik kennenlernen und sogar selbst einmal die Tasten der Orgel ausprobieren. Der Eintritt ist frei.
Am Samstag, 10. Oktober, um 12 Uhr öffnet Stiftsorganistin und Chorregentin an St. Martin, Jeni Böhm, nach der Orgelmatinee (an der Orgel: Andrej Harinek) in der Basilika St. Martin die Türen zu einer besonderen Klangwelt. Bei der Orgelführung geht es nicht nur um die Geschichte und den Klang des Instruments: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten auch Einblicke in das Innere des Orgelgehäuses, können den großen Balg besichtigen und das Instrument aus einer besonderen Perspektive kennenlernen.
Die Simon-Orgel von St. Martin gehört mit ihren 5.471 Pfeifen und 77 Registern zu den größten Orgeln der Erzdiözese München und Freising. Was für das Publikum normalerweise verborgen bleibt, wird bei der Führung sichtbar, denn es besteht die Möglichkeit, die Orgel selbst auszuprobieren. Die Führung ist auf 20 Personen begrenzt. Die Orgelführung dauert ca. 45 Minuten. Eine Anmeldung wird gewünscht.
Am Sonntag, 11. Oktober, um 15 Uhr steht die Ahrend-Orgel in St. Jodok im Mittelpunkt. Das Instrument feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wird die Orgel einmal von ihrer besonders kammermusikalischen Seite erlebbar.
Im Mittelpunkt steht ein rund 20-minütiges Konzert für Violine und Orgel mit der erst 13-jährigen Flurina Mitschke an der Violine und unter der Leitung von Organistin und Kirchenmusikerin Jeni Böhm. Die junge Nachwuchsmusikerin wird seit ihrem 5. Lebensjahr an der Geige unterrichtet und hat bereits erfolgreich am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen. Auf dem Programm stehen Werke von Francesco Antonio Veracini, Wolfgang Amadeus Mozart und Pablo de Sarasate.
Die historische Stimmung der 1996 erbauten Ahrend-Orgel bietet dabei einen besonderen klanglichen Rahmen für das Zusammenspiel von Violine und Orgel. Gerade diese Verbindung aus jungem musikalischem Talent, historischem Klang und einem außergewöhnlichen Instrument macht das Konzert zu einem Erlebnis für die ganze Familie, für Kenner der Kirchenmusik ebenso wie für Menschen, die neugierig sind und Orgelmusik einmal aus einer neuen Perspektive erleben möchten.
Im Anschluss an das Konzert lädt Jeni Böhm erneut zu einer Orgelführung ein. Auch hier dürfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend selbst an die Orgel. Die Führung dauert etwa 15 Minuten und ist auch auf 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung wird gewünscht. „Kirchenmusik erleben“ bedeutet an diesen beiden Tagen deshalb mehr als Zuhören: Die Besucherinnen und Besucher können entdecken, was sich hinter dem Klang einer Orgel verbirgt, die Instrumente aus nächster Nähe kennenlernen und selbst erfahren, wie aus Tausenden von Pfeifen Musik entsteht.
Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei, Spenden sind willkommen. Anmeldung zu den Orgelführungen und weitere Informationen erhalten Sie bei Jeni Böhm unter der Telefonnummer 0871 9230 411 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

