Bayern - pm (16.02.2026) Die Kommunalwahl 2026 ist mehr als eine Abstimmung über Personen und Programme. Sie ist ein deutliches Signal, welche Werte unsere Gemeinden tragen sollen und welche Zukunft wir unseren Kindern eröffnen wollen. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels und wirtschaftlicher Unsicherheit kommt den Kommunen und den Wählerinnen und Wähler bei der aktuellen Kommunal-Wahl 2026 eine Schlüsselrolle zu:
Vor Ort entscheidet sich, ob Bildung, Zusammenhalt und Verantwortung gestärkt oder verspielt werden.
Sinkende Geburtenzahlen, Fachkräftemangel und eine angespannte Arbeitsmarktlage wirken sich längst auf Kitas, Schulen, Familien und das gesellschaftliche Miteinander aus. Die KEG Bayern macht deutlich: Wer in den Kommunen Verantwortung übernimmt, übernimmt Verantwortung für Kinder – und damit für die Zukunft Bayerns. Es darf nicht um eigene Bereicherung gehen, sondern um das was bleibt, wenn wir alles vergessen haben: Bildung!
Sie ist der stärkste Zukunftsmotor, den wir haben. Kinder und Jugendliche begegnen den Umbrüchen unserer Zeit mit erstaunlicher Sensibilität, Verantwortungsbewusstsein und Sinnsuche. Sie brauchen keine Beliebigkeit, sondern Orientierung, Verlässlichkeit und glaubwürdige Vorbilder. Sie fragen nach dem, was trägt – und genau darin liegt ihre Stärke.
Die KEG Bayern ist überzeugt: Bildung muss sich wieder konsequent an der Würde, Integrität und Entwicklungskraft jedes einzelnen Kindes orientieren. Christliche Werte wie Verantwortung, Nächstenliebe, Solidarität, Subsidiarität und Hoffnung sind dabei kein Relikt, sondern eine tragfähige Grundlage für gelingende Bildungs- und Kommunalpolitik. Bildung ist mehr als Wissen und Leistung – sie ist Persönlichkeitsbildung und Voraussetzung für eine generationengerechte Gesellschaft.
Vor diesem Hintergrund appelliert die KEG Bayern im Vorfeld der Kommunalwahl 2026 und zum Start der Briefwahl ausdrücklich an die Wählerinnen und Wähler Bayerns. Setzen Sie Ihr Vertrauen in Kandidatinnen und Kandidaten, die Bildung, Familien, Jugendliche und Kinder in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Auf Menschen, die nicht kurzfristige Symbolpolitik betreiben, sondern langfristige Verantwortung übernehmen – für Familien, Bildungseinrichtungen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Bayern und seine Kommunen brauchen jetzt eine nachhaltige Bildungsstrategie, die alte und neue Realitäten verbindet, Brücken baut und den Mut hat, Strukturen weiterzuentwickeln, um Frieden, Freiheit und soziale Stabilität zu sichern.
Die KEG Bayern fordert daher weiterhin:
- Bildung entlang der gesamten Bildungsbiografie konsequent zu stärken – von der frühkindlichen Bildung bis zur beruflichen und akademischen Qualifizierung.
- Lehrkräfte und pädagogisches Personal spürbar zu entlasten und ihre Arbeit aufzuwerten, damit Beziehung, Förderung und Orientierung wieder im Mittelpunkt stehen können.
- Aus- und Weiterbildung sowie lebenslanges Lernen auszubauen, um Fachkräfte zu sichern und Perspektiven zu eröffnen.
- Integration durch Bildung und Arbeit mit verbindlicher Sprachbildung und frühzeitigen Angeboten zu fördern.
- Familien verlässlich zu unterstützen, damit Erziehung, Bildung und Beruf besser vereinbar sind.
- Generationengerecht zu handeln, um soziale Sicherungssysteme nachhaltig zu stabilisieren.
Die KEG Bayern macht deutlich: Der demografische Wandel ist keine Bedrohung, sondern eine Gestaltungsaufgabe – und sie beginnt in den Kommunen.
„Wer Zukunft gestalten will, muss Kinder ernst nehmen, ihnen zuhören und ihnen den Raum geben, den sie brauchen.“
(vgl. Mk 10,14)
Wenn Wählerinnen und Wähler bei der Kommunalwahl 2026 bewusst auf Persönlichkeiten setzen, die Bildung vom Menschen her denken und Kinder als Impulsgeber ernst nehmen, kann Bayern gestärkt aus dieser Zeit des Wandels hervorgehen.
„Kinder zeigen uns täglich, wie Zukunft geht – ehrlich, verantwortungsvoll und mit einem feinen Gespür für das Wesentliche. Kommunalpolitik muss ihnen Raum geben und an ihnen Maß nehmen“, betont der KEG-Vorsitzende Martin Goppel.

