
Die Ausstellung in der Großen Rathausgalerie ist ab Freitag bis 2. August zu sehen. - Foto: Stadt Landshut
Landshut - pm (14.07.2026) Welche Potenziale liefert das bald leere Gebäude der Mittelschule Schönbrunn? Welche Nachnutzung bietet sich an? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich eine Ausstellung desReferats für Bauen, Infrastruktur, Klima und Umwelt, die in Kooperation mit der Technischen Universität München (TU) entstanden ist. Die Arbeiten sind ab Freitag, 17. Juli, in der Großen Rathausgalerie zu sehen.
Die Ausstellung mit dem Titel „The Case of Landshut“ behandelt die Themen „Adaptive Reuse und Repurposing“, setzt den Fokus also auf Um- beziehungsweise Nachnutzungen des Mittelschulgebäudes in Schönbrunn. Gezeigt werden Entwürfe von Plänen und Modellen, die 17 Studentinnen und Studenten der TU im Wintersemester erarbeitet haben. Betreut wurden die Arbeiten von Prof. Dr. Thomas Danzl und Roberta Fonti vom Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft. Das Baureferat hat die Studienarbeiten im Rahmen von Führungen, Unterlagen und Gastkritiken unterstützt.
Die Projektpartner zeigen sich von der Kooperation begeistert: „Generell sind die Themen Umnutzens und ‚Upcycling‘ von Bauteilen übergreifend für alle leerstehenden, veralteten oder ungenutzten Gebäudestrukturen immer eine Überprüfung wert. Dadurch können wertvolle Ressourcen geschont, Abrissabfälle minimiert und die sogenannte ‚graue Energie‘ vorhandener Gebäude optimal genutzt werden.“ Die Entscheidung, die Potenziale der Mittelschule Schönbrunn zu untersuchen, fiel, da die Qualität der verwendeten Materialen auch nach 50 Jahren – dank entsprechender Pflege – hervorragend ist. Da es sich außerdem um kein Baudenkmal handelt, boten sich sehr freie Konzepte an. Unterschiedliche Erfahrungen, Ausbildungen und Blickwinkel der teils internationalen Studenten spiegeln sich in einer besonderen Diversität der Entwürfe wider.
Geöffnet ist die Ausstellung in der Großen Rathausgalerie von 17. Juli bis 2. August, immer Freitag und Samstag von 12 bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr.

