
Die glücklichen Gesichter bei der Bierprobe sprechen Bände über den Hauptakteur: Das Festbier der Brauerei Wittmann. - Fotos: W. Götz
Landshut – gw (18.08.2026) Mit zwei konzentrierten Schlägen war das erste Fass Festbier der Brauerei Wittmann durch Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger bei der Bierprobe im Zollhaus angezapft. Bei dieser bayerischen Tradition treffen sich die Vertreter der Brauerei, die Festwirte, die Mitglieder des Dultsenats und der Verwaltung um den frisch eingebrauten Gerstensaft zu verkosten. Das Urteil war einstimmig: Das Wittmann Festbier schmeckt so wie es sein soll: Würzig mit aromatischen Hopfe- und Malznoten.

Dr. Thomas Haslinger bei der wichtigsten Aufgabe eines Oberbürgermeisters, dem Anzapfen. Braumeister Florian Drißl (l.) und Brauereichef Adrian Kell assistieren.
Bevor OB Dr. Thomas Haslinger ans Werk ging, stellten Brauereichef Adrian Kell und Braumeister Florian Drißl ihr Werk vor. Mit 13,5° Stammwürze und einem Alkoholgehalt von 5,6 Prozent entspricht es genau den Vorgaben eines Festbiers. Gebraut wird mit Achdorfer Wasser aus dem Tiefenbrunnen der Brauerei und regionalem Hopfen und Malz. Der bernsteinfarbene Gerstensaft wurde im Juni eingebraut und reift seit acht Wochen in den Lagertanks an der Bachstraße bei Temperaturen um die Null Grad Celsius. Unterstützt wird die Lagerung dabei durch Sonnenenergie der Brauereieigenen PV-Anlage, die in Kälte umgewandelt wird.

Adrian Kell hat vorgesorgt: Es wurde genügend Festbier für die 687. Bartlmädult eingebraut.
Für Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger stellt die Bartlmädult eine Premiere dar. Das erste Mal zapft er eine Dult an. Schon kurz nach seiner Wahl zum Stadtoberhaupt hatte er sich bei einem Anzapfkurs in der Brauerei in dem wichtigsten Handwerk eines Oberbürgermeisters schulen lassen. Mit Erfolg: Zwei Schläge genügten und der Wechsel war fest und ohne Bierverlust ins erste Fass Festbier getrieben.
Nach dem traditionellen „o’zapft is“ folgte die Probe aufs Exempel. Der erste Schluck schmeckt bekanntlich immer am besten und Stadtrat Gerd Steinberger war sofort voll des Lobes gegenüber dem „Achdorfer Lebensmittel“. Einfach toll, was Braumeister Florian Drißl aus unserem Achdorfer Wasser zusammen mit Hopfen und Malz an Aromen zaubert.

v. l.: Alexander Tremmel (Sophie's Schwemme), die Festwirte Horst Heppenheimer und Thomas Reisinger, Stadlfestwirt Christian "Buchi" Buchner, Bürgermeisterin Patricia Steinberger sowie die Mitglieder des Dultsenats Gerd Steinberger, Jürger Wachter und Lothar Reichwein.
Nun heißt es noch drei Mal schlafen, bis der Platz voller Freude an der Isar zur 687. Bartlmädult seine Pforten öffnet. Die Aufbauarbeiten, vor allem die der Festwirte liegen voll im Zeitplan. Sie bieten in ihren Festhallen und Biergärten rund 8.000 Plätze an. Dazu kommen noch Christian „Buchi“ Buchners Weinstadl und Alexander Tremmel, der heuer mit „Sophie*s Schwemme“ ein besonderes Genussangebot mit Fränkischen Rostbratwürsten aus eigener Herstellung“ und einem speziell für ihn eingebrauten Festbier anbietet. Natürlich stammt auch dieses aus den Sudkesseln der Brauerei Wittmann.

