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Welches Schweinderl hätten's denn gern?

aa mastschwieneAm Donnerstag, 2. Februar, findet eine Ver- anstaltung mit dem Agrarpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, MdB Friedrich Ostendorff, in Hohenthann beim Vilserwirt (Rottenburger Str. 34) mit dem Thema "Welches Schweinderl hätten's denn gern?" statt. Der Eintritt ist frei.

23.000 Menschen haben unter der Losung „Wir haben es satt“ am 21. Januar in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälere in Megaställen und für eine umweltverträgliche bäuerliche Landwirtschaft demonstriert.

Die Mast von Schweinen und Hähnchen hat in den letzten 15 Jahren auch im Landkreis Landshut enorm zugenommen. Gab es 1995 ca. 90.000 Schweinemastplätze, so waren es 2009 bereits ca. 244.000 und im Jahre 2011 über 250.000.

Bei den Masthähnchen war die Entwicklung noch rasanter: 1995 waren es ca. 83.000, im Jahre 2009 dann bereits 439.000 und aktuell gibt es über 600.000 Hähnchenmastplätze im Landkreis Landshut. Die Geflügel-Fleischerzeugung ist die derzeit hässlichste Form der Tierhaltung: 22-25 Tiere auf einem Quadratmeter, mit sechs Wochen Intensivmast auf eigenem Kot und daraus folgenden schmerzhaften Fußballen-Entzündungen. Die noch einseitiger qual-gezüchteten Mastputen ertragen die letzten Wochen der Mast oft nur noch durch Zufütterung von Schmerzmitteln.

Hohenthann: 4.000 Einwohner - 60.000 Mastschweine

Immer mehr Schweinemastbetriebe wachsen zudem in agrarindustrielle Dimensionen hinein. So auch im Landkreis Landshut. Nicht wenige Mastbetriebe im Landkreis Landshut haben Tierbestände zwischen 1.500 bis 9.000 Schweine. Die Gemeinde Hohenthann ist die „schweinedichteste“ im gesamten Landkreis. 60.000 Schweinemastplätze in Hohenthann ergeben ca. 170.000 gemästete Schweine pro Jahr, bei 4.000 Einwohnern. Zwei Betriebe dort haben mittlerweile jeweils 9.000 Schweine in ihren Ställen stehen.

Es brodelt dort immer mehr unter der Bevölkerung. Vielen Hohenthanner Bürgern stinkt es mittlerweile gewaltig. Kein Wunder bei einer anfallenden
Güllemenge von ca. 160.000 cbm pro Jahr. Die Folge davon sind ständig steigende Nitratwerte im Hohenthanner Trinkwasser und das Abbauprodukt von Atrazin, der Wirkstoff  Desethylatrazin hat bereits den zulässigen Grenzwert im Trinkwasser erreicht.

Der Referent ist Abgeordneter und aktiver Bio-Landwirt

Zu diesem „Brennpunkt der Schweinemast“ im nördlichen Landkreis, kommt am 2. Februar auf Einladung vom grünen Kreisverband Landshut-Land und des Landshuter Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gambke, der agrarpolitische Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Bundestag, Friedrich Ostendorff, nach Hohenthann. Ostendorff ist selbst Landwirt und bewirtschaftet seinen Betrieb nach ökologischen Richtlinien.

Die Landwirtschaftspolitik der EU- und der Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hätten viele Konsumenten satt, so der Agrarpolitische Sprecher der
Landkreisgrünen, Konrad Haberberger aus Pfeffenhausen. Die Mehrzahl der Verbraucher würden sich gesunde Lebensmittel aus einer bäuerlichen
Landwirtschaft wünschen. Ohne Gentechnik und ohne den massiven Einsatz von Antibiotika in der Mast, die das Entstehen von multiresistenten Keimen fördern würde. Eine artgerechte, flächengebundene Tierhaltung und eine umweltverträgliche Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen in bäuerlicher Hand, sei die klare Alternative zur derzeitigen Industrialisierung der Landwirtschaft, so Haberberger.
Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr im Vilserwirt, Rottenburger Str. 34, in Hohenthann. Der Eintritt ist frei.

CSU Anke Humpeneder Graf

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