
Landshut - pm (25.12.20219 Vergangenen Montagabend fand die digitale Gesprächsrunde zwischen den Mitgliedern der Jungen Union Landshut-Stadt um den Kreisvorsitzenden Johannes Alfery (re..i.B.) und dem Gesundheitspolitiker MdL Helmut Radlmeier (ki.) statt. Dabei wurde die Pandemie auch aus einer jugendpolitischen Sicht beleuchtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die gemeinsame Analyse der aktuellen Lage – und vor allem der Ausblick auf die kommenden Wochen und Monate.
„Das Zusammentreffen von Jahreszeit, dem bei vielen Menschen nachlassenden Impfschutz sowie das Auftauchen aggressiver Varianten bringt uns derzeit in eine schwierige Lage“, hielt Radlmeier fest.
Johannes Alfery schilderte darüber hinaus die Auswirkungen der Pandemie auf die Jugend. „Die Politik darf die Belange der Kinder und jungen Menschen nicht aus dem Blick verlieren. Die für die Eindämmung der Pandemie notwendigen Maßnahmen hemmen die soziale Entwicklung gerade der jüngeren Mitbürger erheblich. Es braucht ausreichend Hilfsangebote um den psychischen Folgen vollumfänglich entgegenzuwirken“,so Alfery.
Neben der aktuellen Pandemie-Bekämpfung kamen außerdem die gesundheitlichen Langzeitfolgen einer Covid-Infektion zur Sprache. „Geschätzt jeder zehnte Corona-Kranke leidet an dem Post-Covid-Syndrom – und das teils noch Monate nach der eigentlichen Infektion“, verdeutlichte Radlmeier, der auch dem Landesgesundheitsrat angehört. Um diese neue komplexe Krankheit verstehen und dadurch besser
behandeln zu können, stelle der Freistaat mehrere Millionen Euro zur Verfügung. Außerdem werden mit mehr als 55 Millionen Euro die Erforschung von Corona- Medikamenten in Bayern vorangetrieben.
JUNGE UNION LANDSHUTSTADT
Im Anschluss diskutierte die Runde über die Vor- und Nachteile einer Impfpflicht. „Ohne eine hohe Impfquote wird uns das nächste Jahrzehnt – absehbar – jeden Winter das gleiche Szenario begegnen – á la „und täglich grüßt das Murmeltier“. Daher ist es an der Zeit durch die Einführung einer Impfpflicht den Zögernden klar zu machen, dass es sich bei der Impfung um eine solidarische Bürgerpflicht zum Wohle der Allgemeinheit
handelt“, so JU-Vorsitzender Johannes Alfery

