Landshut - pol (14.10.2026) Gestern, gegen 21:15 Uhr, kam es zu einem Polizeieinsatz, der aufgrund massiven Widerstands gegen Polizeibeamte und akuter Eigengefährdung eines 32-jährigen deutschen Tatverdächtigen in einer psychiatrischen Fachklinik endete. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung über einen Mann, der mit einem Hammer an der Esso-Tankstelle in der Luitpoldstraße unterwegs sein soll, konnte der Tatverdächtige am Einsatzort angetroffen werden.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Person konnten die Beamten den Hammer sicherstellen. Diesen hatte der Tatverdächtige in seiner Socke versteckt. Im weiteren Gespräch äußerte er suizidale Absichten. Zudem war er sichtlich alkoholisiert. Aufgrund dessen sollte der Tatverdächtige zur weiteren medizinischen Abklärung in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden.
Im Zuge des Einsatzes kam es zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Gewahrsamnahme und dem Transport. Der Tatverdächtige leistete sowohl bei der Verbringung zum Polizeifahrzeug als auch während des Aufenthalts in der Klinik massiven Widerstand gegen die Einsatzkräfte. Er beschimpfte und bedrohte die Beamten fortlaufend. Um die Sicherheit der Beteiligten zu gewährleisten, mussten die Polizeibeamten unter Anwendung von unmittelbaren Zwangs Handschellen anlegen. Beim Transport in die Klinik versuchte der Tatverdächtige einen Beamten mit einem Kopfstoß zu attackieren, was jedoch vereitelt werden konnte.
Auch in der Klinik leistete der Tatverdächtige weiterhin Widerstand und attackierte die Beamten durch Tritte und Bisse. In einer weiteren Eskalation versuchte er sich der Dienstwaffe eines Beamten zuzuwenden, was jedoch unterbunden werden konnte.
Die eingesetzten Polizeibeamten erlitten leichte Verletzungen. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen mehrerer Delikte ermittelt.

