Landshut - pm (04.11.2026) Am 31. Oktober, stellten gegen Mittag Landshuter Zollbeamte im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle eine geladene Schusswaffe sowie Munition sicher. Im Zuge ihrer Kontrolltätigkeit fiel den Beamten auf der Bundesstraße eine Sattelzugmaschine mit Anhänger auf. Sie leiteten das Fahrzeug auf den Parkplatz Seibersdorf in der Nähe von Kirchdorf am Inn und unterzogen es dort einer Kontrolle. Im Fahrzeug mit rumänischer Zulassung entdeckten die Zöllner im Führerhaus unter einer Matratze einen in Alufolie eingewickelten Karton. Bei dessen Überprüfung kam eine geladen Schreckschusspistole zum Vorschein.
Der 59-jährige rumänische Fahrer räumte ein, dass die Waffe ihm gehöre, und händigte den Einsatzkräften zudem fünf weitere Patronen aus.
Da die Waffe nicht mit einem PTB-Prüfzeichen versehen war und der 59-jährige Fahrer keine erforderliche Berechtigung zum Führen der Waffe vorlegen konnte, wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs und des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die Schreckschusspistole, das Magazin und die dazugehörige Munition wurden sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt München.

