Schmetterlingsflieder, eine gebietsfremde Pflanze im Tal Josaphat. - Foto: Stadt Landshut
Landshut - pm (09.02.2026) Die Biodiversitätsberatung der Stadt Landshut hat vergangene Woche mit Maßnahmen für den Erhalt und Schutz eines ehemaligen Streuobstbestandes der alten Hofstelle im Zentrum des Schutzgebietes „Tal Josaphat“ begonnen. Dabei werden die Obstbäume freigestellt und gebietsfremde Pflanzenarten wie Schmetterlingsflieder entfernt.
Das 25 Hektar große Landschaftsschutzgebiet „Tal Josaphat“ ist ein wichtiger Teil des Biotopverbundes der Stadt. Es besteht unter anderem aus Laubmischwald, naturnahen Hecken, artenreichem Grünland und feuchten Hochstaudenfluren.
Aus dem anfallenden Astmaterial werden vor Ort mehrere Ast- und Totholzhaufen sowie eine Benjeshecke als Unterschlupf für Zauneidechse, Igel und Co errichtet. Dort finden die Tiere Nahrung, Deckung und Strukturen zur Fortpflanzung und Überwinterung. Weitere Maßnahmen für Amphibien und Insekten wie den Deutschen Sandlaufkäfer oder Wildbienen sind in Planung. Diese Maßnahmen dauern bis Ende 2027 an und sind Teil der Entwicklung und Förderung des Biotopverbundes der Stadt Landshut.
Gefördert werden alle Maßnahmen vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Bei Fragen kann man sich an Maria Garcia-Alvarez, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! telefonisch unter 0871 88 14 69, wenden.

