
Zugeparkte Straßen, die zu einer zu geringe Fahrbreite für die Müllfahrzeuge führen, erschweren die Abfuhrarbeiten – das kann vermieden werden. - Foto: Stadt Landshut
Landshut - pm (15.06.2026) Der 17. Juni ist der internationale Tag der Müllabfuhr – ein Grund den Müllwerkern der Stadt zu danken. Bei Wind und Wetter sammeln sie wichtige Rohstoffe und entleeren die Mülltonnen. In Landshut sind das die schweren Papiertonnen, die Gelben Säcke für Verpackungsabfälle (außer Glas und Papier), die manchmal stinkenden Biotonnen für Küchenabfälle und die grauen Restmülltonnen.
Die Mitarbeiter bewegen dabei große Massen: jährlich 4.400 Tonnen Papier, 1.600 Tonnen Gelbe Säcke, 2.600 Tonnen Bioabfall und 11.700 Tonnen Restmüll. Leider wird die Arbeit nicht selten durch zugeparkte Straßen und Mülltonnenstandplätze erschwert. Deshalb will die Stadt den Tag der Müllabfuhr nutzen, um Hinweise zu geben, wie die Arbeit der Müllmänner erleichtert werden kann.
Es gilt, Park- und Halteverbote zu beachten und Behälterplätze nicht zuzuparken sowie Feuerwehrzufahrten freizuhalten. Auf der Straße sollte eine Mindestbreite von 3,05 Metern frei sein, Wendehämmer sollten ebenfalls nicht zugeparkt werden. Dabei sind nicht nur beschilderte Halteverbote zu beachten. Die Straßenverkehrsordnung untersagt auch das Halten und Parken an engen, unübersichtlichen Straßenstellen, wenn die Restfahrbahnbreite weniger als drei Meter beträgt sowie in Kurven, Einmündungen, Kreuzungen und an Bordsteinabsenkungen. Wird beidseitig geparkt, muss versetzt ein Mindestabstand von zehn Metern beachtet werden.
Berücksichtigen Verkehrsteilnehmer diese Regeln, kann eine reibungslose Abfallsammlung zur Freude und zum Nutzen aller erfolgen. Außerdem werden Einsatzfahrzeuge der Blaulicht- und Rettungsorganisationen nicht beeinträchtigt, große Kehrmaschinen kommen durch und auch der Winterdienst kann seine Arbeit verrichten. Wer Rücksicht nimmt und die genannten Punkte beachtet, zeigt Wertschätzung für den Abfuhrdienst – der größte Dank für die Müllarbeiter.

