Landshut - pm (18.02.2026) Im Auftrag des Tiefbaumts wird eine Fachfirma ab Dienstag, 24. Februar, das Landshuter Straßennetz digital erfassen. Bis 31. März – abhängig von der Witterung – fährt deshalb ein spezielles Messfahrzeug, ausgerüstet mit Kameras und Laserscanner, das Stadtgebiet (inklusive einzelner Fuß- und Radwege) ab und erstellt Aufnahmen. Diese sollen digitalisiert dazu beitragen, die Arbeitseffizienz der Verwaltung künftig weiter zu steigern.
Mit dem Projekt „Straßenzustandserfassung und Erhaltungsmanagement-Konzept für die Stadt Landshut“ werden ab kommender Woche 3D-Aufnahmen des Straßenraums generiert. Die Daten werden flächendeckend und zu definierten Zeitpunkten erfasst und im Anschluss auf die besonderen Bedürfnisse der Stadtverwaltung als Straßenbaulastträger hin professionell ausgewertet. Objekte und Flächen des Straßenraums können dazu am Computer dreidimensional vermessen und mit bestehenden Geodaten verglichen und digitalisiert werden.
Lebensadern der Stadt
Die Kenntnis über den genauen Zustand der städtischen Straßen, die Details der Gestaltung wie beispielsweise die Bordsteinhöhe, die Straßenmöblierung, Verkehrszeichen und Fahrbahnmarkierungen sowie Informationen über die anliegende Bebauung und Pflanzungen berühren eine Vielzahl der täglichen Entscheidungsprozesse der Verwaltung. Ziel der Maßnahme: Mit Hilfe von digitalen Straßendaten und -bildern können sich städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihrem Arbeitsplatz aus wichtige Daten zu einem beliebigen Ort aufrufen und so ihre Arbeitsprozesse deutlich effizienter gestalten.
Bei den Messfahrten wird besonders auf den Datenschutz geachtet. Im Zuge der Erfassung werden alle Fahrzeuge und Personen automatisch unkenntlich gemacht (anonymisiert). Die Bilder werden aus Datenschutzgründen ausschließlich intern von zugriffsberechtigten Mitarbeitern beziehungsweise von durch die Stadtverwaltung beauftragte Büros verwendet.

