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Finanzielle Entlastungen für Handwerksbetriebe und Fachkräftesicherung

Schönberger Handwerkskammer

v. l.: Dr. Georg Haber, Marlene Schönberger und Jürgen Kilger - Foto: Olivia Kreyling

Ostbayern - pm (05.06.2025) Die Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Marlene Schönberger, traf sich mit der Führungsspitze der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, um die Herausforderungen des Handwerks in der Region zu erörtern. Bei dem Gespräch mit Präsident Dr. Georg Haber und Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger standen insbesondere die ausbleibende Stromsteuersenkung für das Handwerk sowie der zunehmende Fachkräftemangel im Mittelpunkt.

Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, die als drittgrößte Handwerkskammer Deutschlands eine bedeutende wirtschaftliche Rolle spielt, betonte die Dringlichkeit, Handwerksbetriebe besser zu unterstützen. Präsident Dr. Haber kritisierte die Bundesregierung scharf: „Wir sind zutiefst enttäuscht über die ausbleibende Stromsteuersenkung für den Mittelstand. Das Handwerk hatte fest mit dieser Entlastung gerechnet, weil sie immer wieder in Aussicht gestellt wurde.“

MdB Schönberger unterstrich die gravierenden Folgen dieser Politik: „Wenn wir die kleinen Betriebe nicht ausreichend unterstützen, werden immer mehr von ihnen zur Schließung gezwungen sein. Wenn beispielweise eine heimische Familien-Bäckerei schließen muss, drohen nicht nur Arbeitsplatzverluste und wirtschaftlichen Einbußen für Niederbayern, sondern auch eine fortschreitende Verödung des Ortskerns und der Verlust an Fachwissen und Handwerksqualität.“ Zudem untergrabe die Nichteinhaltung eines Versprechens das Vertrauen in die Politik und stärke antidemokratische Parteien. Sie betonte die Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen für kleine Betriebe zu verbessern, um die regionale Wirtschaft zu stärken.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war der akute Fachkräftemangel. Hauptgeschäftsführer Kilger berichtete, dass zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben und Deutschland jährlich mindestens 400.000 zusätzliche Arbeitskräfte benötige, um die Wirtschaftsleistung aufrechtzuerhalten. Er wies jedoch auch auf die Herausforderungen durch den zunehmenden Rechtsruck in der Gesellschaft hin, der die Zuwanderung von Fachkräften hemme.

Dr. Haber stellte innovative Lösungsansätze vor: „Seit einigen Jahren intensivieren wir unsere Bemühungen, Auszubildende und Fachkräfte aus dem nicht-europäischen Ausland zu gewinnen. Besonders erfolgreich ist unsere Kooperation mit Kirgisistan, die wir gemeinsam mit den örtlichen Arbeitsagenturen durchführen. Diese Initiative schafft eine Win-win-Situation: Sie eröffnet jungen Menschen aus Zentralasien neue Perspektiven im ostbayerischen Handwerk und hilft gleichzeitig, den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel in der Region zu lindern.“ Um die Integration der zugewanderten Auszubildenden und Fachkräfte zu erleichtern und langfristig zu etablieren, wünscht sich die Kammer Unterstützung seitens der Politik durch den Aufbau von „Kümmerer“-Strukturen und die Schaffung von adäquatem Wohnraum. Kilger ergänzte, dass die Unternehmen mit den kirgisischen Auszubildenden überaus zufrieden seien.

Abschließend hob Dr. Haber eine erfreuliche Entwicklung hervor: Der Frauenanteil in den handwerklichen Berufsausbildungen steigt – und das über viele Berufsfelder hinweg, nicht nur in traditionellen Frauenberufen. Schönberger begrüßte diese positive Entwicklung und betonte die Wichtigkeit von qualitativ hochwertigen und ausreichenden Kinderbetreuungsangeboten, damit die angehenden Handwerkerinnen ihre Berufe tatsächlich ausüben können.

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