
2.000 Euro für die Kulturtafel Landshut: Michaela Scheller (r.) und Anton Pollner übergeben die Spende an Andrea Cunz. – Foto: Bernd Heinze
Landshut – pm (06.02.2026) Kürzlich übergaben Michaela Scheller und Anton Pollner, beide Leiter der Sparda-Bank-Filiale Landshut, einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro an die Arbeiterwohlfahrt Landshut für das Projekt „Kulturtafel“. Andrea Cunz, Leiterin des Kulturtafelprojekts, nahm die Spende in der Filiale der Sparda-Bank dankend entgegen. Die Spende stammt aus dem Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern e.V.
„Unsere Kunden, die Mitglied im Gewinnsparverein sind, erwarten, dass wir mit den Spenden ver-antwortungsvoll umgehen. Ich bin mir sicher, dass die Spende bei Ihnen genau am richtigen Platz ist. Wir danken Ihnen und allen Beteiligten der Kulturtafel Landshut für Ihr wichtiges Engagement“, so Michaela Scheller bei der Übergabe zu Andrea Cunz. „Gesellschaftliche Teilhabe ist essenziell – auch und gerade kulturelle Teilhabe. Wir danken daher der Arbei-terwohlfahrt für diese Initiative und unterstützen hier gerne und aus Überzeugung“, ergänz-te Anton Pollner.
Wer ein geringes Einkommen, eine kleine Rente oder Grundsicherung hat, kann sich bei der Kulturtafel Landshut registrieren. Dabei werden auch die Interessen der Teilnehmenden festgestellt. Wenn es Karten gibt, werden sie angerufen. So kann die Kulturtafel Menschen für Kultur motivieren.
"Es ist nicht so, dass man von allein teilnimmt", erklärte Andrea Cunz. Deshalb ruft sie Kultur-gäste auch persönlich an. Dieser aktivierende Anruf, wenn man sagt: „Möchten Sie ganz kon-kret an diesem und jenem Termin teilnehmen?“, das gehört auch zu einer erfolgreichen Kar-tenvermittlung. Die AWO-Kulturtafel geht noch einen Schritt weiter. „In unserem Haus gibt es einen gut funktionierenden Kleiderladen. Hier motivieren wir unsere Kulturgäste, nach passenden Second-hand-Waren für´s Theater zu schauen, denn oft ist die nicht vorhanden“, so Andrea Cunz. Ebenso führt die AWO Landshut ein kleines Cafe, in dem die Kulturgäste miteinander ungezwungen ins Gespräch kommen können.
Zu den meisten Theaterveranstaltungen kann auch eine zweite Person mitgebracht werden, um sich in der ungewohnten Umgebung sicherer zu fühlen. Und Andrea Cunz führt noch einen weiteren wichtigen Punkt aus: „Die Karten werden nur mit Namen an den jeweiligen Kartenkassen hinterlegt. Man muss nicht an die Abendkasse sagen: `Ich komme von der Kul-turtafel.` Sondern man sagt: 'Auf meinen Namen ist eine Karte hinterlegt`, so wie bei jedem anderen Gast auch."
Die Spende stammt aus Mitteln des Gewinnsparvereins der Genossenschaftsbank. Mitglie-der des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Ostbayern e.V. können Lose zu je sechs Euro kaufen. Je 4,50 Euro pro Los und Monat sind der Sparanteil; je 1,50 Euro pro Los und Monat gehen in die monatliche Verlosung sowie Spenden für die Region. Insgesamt können so etwa 600.000 Euro an gemeinnützige und karitative Zwecke in Ostbayern vergeben werden.

