
Dr. Torsten Derr (links) beendet einvernehmlich sein Vorstandsmandat zum 31. Oktober 2026. Stefan Brandl wird zum 1. November 2026 neuer Vorstandsvorsitzender der Schott AG.
Landshut pm (29.09.2026) Dr. Torsten Derr wird mit Ablauf des 31. Oktober 2026 aus dem Vorstand der SCHOTT AG ausscheiden und seine Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender des internationalen Technologiekonzerns beenden. Die Entscheidung erfolgt einvernehmlich aus persönlichen und familiären Gründen.„Wir haben für SCHOTT viel gemeinsam erreicht und zukunftsfeste Veränderungen erarbeitet“, erklärt Dr. Torsten Derr. „Ein wichtiges Element ist dabei, den Geschäftseinheiten mehr Freiheit und Verantwortung zu übertragen. Ich bin überzeugt, dass die rund 18.000 Kolleginnen und Kollegen diesen Weg erfolgreich fortsetzen werden.“
Der Aufsichtsrat der SCHOTT AG hat dem vorzeitigen Ende der Bestellung von Dr. Torsten Derr zugestimmt. Dr. Michael Bolle, Vorsitzender des Aufsichtsrats der SCHOTT AG, sagt dazu: „Wir respektieren die persönliche Entscheidung von Dr. Torsten Derr. Im Namen des Aufsichtsrats danke ich ihm für sein großes Engagement und für die wichtigen Impulse, die er SCHOTT gegeben hat. Unter seiner Führung wurden wesentliche strategische Weichen für die weitere Entwicklung des Unternehmens gestellt. Für seine persönliche und berufliche Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.“
Dr. Torsten Derr ergänzt: „Ich danke allen Mitarbeitenden für die Zusammenarbeit und ihren großen Einsatz. Der SCHOTT Familie wünsche ich weiterhin viel Erfolg. Mein persönlicher Abschiedsgruß lautet im Sinne der neuen Unternehmensstrategie: Focus on what truly matters.“
Stefan Brandl wird neuer Vorstandsvorsitzender
Im Zuge der Nachfolgeregelung hat der Aufsichtsrat der SCHOTT AG Stefan Brandl zum neuen Vorstandsvorsitzenden berufen. Brandl wird diese Funktion zum 1. November 2026 übernehmen.
Stefan Brandl ist 58 Jahre alt und führt seit 2021 als Vice Chairman & CEO die Dräxlmaier Group. Zuvor war er von 2017 bis 2021 Vorstandsvorsitzender der Gruppengeschäftsführung (CEO) der ebm-papst Gruppe.
Mit der Berufung von Stefan Brandl verbindet SCHOTT Unternehmenskenntnis mit umfassender, internationaler CEO-Erfahrung. Seine langjährige Tätigkeit im Aufsichtsrat der SCHOTT AG sowie in der Führung global agierender Unternehmen bilden eine besondere Grundlage für die gemeinsame Zukunft.
Dr. Michael Bolle, Vorsitzender des Aufsichtsrats der SCHOTT AG, unterstreicht zur Berufung von Stefan Brandl: „Durch seine Tätigkeit im Aufsichtsrat ist Stefan Brandl mit SCHOTT, der Unternehmensstrategie und der besonderen Verantwortung als Stiftungsunternehmen eng vertraut. Unbenommen ist die internationale Führungserfahrung von Stefan Brandl. Beste Voraussetzungen für das Mandat des Vorstandsvorsitzenden und – nach meiner Überzeugung – die Basis für eine weiterhin sehr gute Entwicklung des Unternehmens.“
Stefan Brandl selbst bekräftigt: „SCHOTT ist ein außergewöhnliches Unternehmen mit einer starken technologischen Kompetenz, einer beeindruckenden internationalen Präsenz und vor allem engagierten Mitarbeitenden. Ich freue mich sehr darauf, künftig als Vorstandsvorsitzender Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit dem Vorstand, den Führungskräften und den Mitarbeitenden die erfolgreiche Entwicklung von SCHOTT fortzuführen. Dabei möchte ich insbesondere die internationale Wettbewerbsfähigkeit von SCHOTT weiter stärken, Innovation und unternehmerisches Denken fördern und gemeinsam mit der Organisation die Chancen der kommenden Jahre konsequent nutzen.“
Über SCHOTT
Der internationale Technologiekonzern SCHOTT produziert hochwertige Komponenten und leistungsfähige Materialien wie Spezialglas, Glaskeramik und Polymer. Viele Produkte von SCHOTT kommen in High-Tech-Anwendungen zum Einsatz, die heutige technologische Grenzen verschieben – beispielsweise als Wellenleiter in smarten AR-Datenbrillen, als Glaskeramik-Spiegelträger in den weltgrößten Teleskopen oder als Laserglas in der Kernfusionsforschung. Pioniergeist macht die rund 17.400 Mitarbeitenden in über 30 Ländern zu kompetenten Partnern für zahlreiche Branchen wie Gesundheit, Hausgeräte, Unterhaltungselektronik, Halbleiter, Optik, Astronomie, Energie sowie Luft- und Raumfahrt. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte SCHOTT einen Umsatz von 2,83 Milliarden Euro und ein EBIT in Höhe von 230 Millionen Euro. SCHOTT wurde 1884 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Mainz (Deutschland). Das Unternehmen gehört der Carl-Zeiss-Stiftung, die mit der Dividende die Wissenschaft fördert und ihre Geschäfte mit ausgeprägtem sozialem Verantwortungsbewusstsein führt. Weitere Informationen unter www.schott.com

