
Das Team der Neurochirurgie um Chefarzt Privatdozent Dr. Dino Podlesek (3. v. l.) lädt zu insgesamt sechs Vorträgen ein. - Bildquelle: LA-Regio Kliniken
Landshut - pm (08.09.2026) In einer neuen Vortragsreihe gibt die Neurochirurgie an der LA-Regio Klinik Landshut-Mitte einen Einblick in die Bandbreite ihrer Behandlungsmöglichkeiten. Für die Behandlung von Gehirn, Wirbelsäule und Nerven ist die Neurochirurgie zuständig.
Die Fachabteilung an der Klinik Landshut-Mitte ist seit 17 Jahren fest in der regionalen Versorgung etabliert und arbeitet interdisziplinär mit anderen Fachbereichen wie Neurologie, Unfallchirurgie, Strahlentherapie, HNO, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Onkologie zusammen. Seit knapp einem Jahr hat die Klinik für Neurochirurgie mit Privatdozent Dr. Dino Podlesek einen neuen Chefarzt und erfahrenen Neurochirurgen mit besonderer Spezialisierung auf die Wirbelsäulenchirurgie.
Um die Neurochirurgie mit ihrer Bandbreite an diagnostischen und therapeutischen Leistungen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, startet die Klinik Landshut-Mitte im September eine neurochirurgische Vortragsreihe mit sechs Vorträgen von Fachärzten der Neurochirurgie.
Den Auftakt macht der Vortrag „Gangstörung, Inkontinenz und Vergesslichkeit – Wann eine Operation helfen kann“ am Donnerstag, 17. September, um 18.30 Uhr. Hinter Gedächtnisproblemen muss sich nicht immer eine Demenz verbergen. Auch eine Ansammlung von Flüssigkeit im Gehirn (Hydrozephalus, umgangssprachlich auch Wasserkopf genannt) kann solche Symptome verursachen. Oberarzt Dr. Steffen Pauli spricht darüber, wann eine Operation sinnvoll ist.
Der Volkskrankheit Rückenschmerzen widmet sich Dr. Dino Podlesek in seinem Vortrag „Der rückenkranke Patient zwischen Beratung und OP“ am Dienstag, 29. September, um 19 Uhr in der VHS Rottenburg. Mögliche Ursachen sind Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Instabilitäten oder Wirbelgleiten, die die Beweglichkeit und Lebensqualität einschränken. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig, die Beratung spielt dabei eine große Rolle. Eine Operation kommt meist erst dann infrage, wenn konservative Therapien ausgeschöpft sind. Die moderne Neurochirurgie bietet minimalinvasive und schonende Operationsverfahren.
Gutartige Tumore der Hirnanhangsdrüse zeigen sich durch unspezifische Symptome wie verschwommenes Sehen, Müdigkeit und Gewichtsschwankungen und werden häufig nicht sofort erkannt. Eine Behandlung ist jedoch unbedingt erforderlich, da die Hirnanhangsdrüse als zentrale Schaltstelle zahlreiche Hormone steuert und Störungen des Hormonhaushalts schwerwiegende Folgen haben können. Oberarzt Christian Klauwer klärt hierzu beim Vortrag „Wenn die Augen die Warnsignale senden“ am Dienstag, 13. Oktober, um 18.30 Uhr auf.
Der Diagnose Hirntumor will Dr. Podlesek in seinem Vortrag „Hirntumor – Was bedeutet die Diagnose heute?“ am Dienstag, 27. Oktober, um 18.30 Uhr ihren Schrecken nehmen. Moderne neurochirurgische Behandlungsmethoden sind immer eingebettet in ein ganzheitliches neuroonkologisches Konzept. Der Chefarzt informiert verständlich über typische Symptome, Diagnostik, Operationsverfahren, individuelle Behandlungsmöglichkeiten und zeigt neue Perspektiven auf.
Akute Blutungen im Kopf nach einem Sturz oder Unfall können lebensbedrohlich sein und erfordern eine rasche neurochirurgische Beurteilung. Im Vortrag „Schädel-Hirn-Trauma – Blutungen im Kopf“ am Donnerstag, 12. November, um 18.30 Uhr erläutern Dr. Michael Schütze, Leitender Oberarzt für Neurochirurgie, und Anton Ovchinnikov, welche Warnzeichen auf eine relevante Kopfverletzung oder Blutung hinweisen, wie die Diagnostik abläuft und welche operativen Verfahren zur Verfügung stehen.
Tumoren und Metastasen an der Wirbelsäule können starke Schmerzen, Gefühlsstörungen und Lähmungserscheinungen verursachen. Die Neurochirurgie bietet ein breites Spektrum an operativen Möglichkeiten, um einen Tumor so weit wie möglich zu entfernen und die Funktionen des Rückenmarks und der Wirbelsäule zu erhalten. Darüber spricht Dr. Dino Podlesek in seinem Vortrag „Tumoren und Metastasen der Wirbelsäule“ am Donnerstag, 26. November, um 18.30 Uhr.
Der Vortrag „Der rückenkranke Patient zwischen Beratung und OP“ am 29. September wird in der VHS Rottenburg im Haus der Vereine, Georg-Pöschl-Straße 16, 84056 Rottenburg gehalten. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 08781/201511 (VHS Rottenburg) oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Alle weiteren Vorträge finden in der Klinik Landshut-Mitte im Raum Hammerbach statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

