Vor dem Film spielt Brezel Göring einige Musikstücke zur Einstimmung
Landshut - pm (06.09.2026) Die Handlung: Charlotte, Helena und Oskar treffen sich nach langer Zeit wieder und fahren gemeinsam in den Urlaub. Charlotte ist als Schauspielerin erfolgreich und finanziell gut situiert, während Helena und Oskar bitterarm sind. Früher bildeten sie die Experimentalfilmgruppe „Für immer 16“, doch ihre Freundschaft zerbrach an Streit und Rivalität.
Im Urlaub brechen Neid und Eifersucht erneut hervor, besonders als Rudolph in ihr Leben tritt. Wie in alten Zeiten beschließen die drei, einen Undergroundfilm zu drehen: In „Demenzia“ soll eine männermordende Serienkillerin unentwegt Männer umbringen, die allesamt von Rudolph gespielt werden.
Basierend auf einem Roman von Françoise Cactus erzählt der Film von der Frage, was aus Subversion, schwarzem Humor, Feminismus und jugendlicher Fundamentalopposition wird, wenn die Zeit vergeht. Die drei Hauptfiguren stehen für unterschiedliche Formen des Scheiterns: Charlotte kommerzialisiert sich, Helena verbittert an ihrer Erfolglosigkeit und Oskar gibt die Kunst resigniert auf. Trotzdem machen sie weiter wie früher: Sie drehen Filme – und sie zanken sich.
Die fiktive Kunstgruppe arbeitete mit Super 8, einem Format, das zum Symbol kultureller Dissidenz und antikommerziellen Widerstands wurde. Auch „Für immer 16“ wurde auf Super-8-Material gedreht. Die grobkörnige, traumgleiche Ästhetik des Amateurformats prägt den Film und verleiht ihm seinen rauen, eigenwilligen Charme.
Der gesamte Film ist mit Musik von „STEREO TOTAL“ unterlegt.
Um 19 Uhr beginnt das kurze Einstimmungskonzert. Der Eintritt kostet sieben Euro.

