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26. und 27. Juni: 2nd LA Jazz Festival Horizont:innen in der Zentrale

Horizontinnen

Horizont:innen: Die Veranstalter legen großen Wert auf Diversität und Teilhabe.

Landshut - pm (23.06.2026) Beim Jazz Festival Horizont:innen handelt es sich um ein junges, progressives Jazz-Festival in Landshut, das sich durch genreübergreifende Musik und inklusive Projekte auszeichnet. Das Festival findet am Freitag und Samstag, 26. und 27. Juni, in der Zentrale zum Rieblwirt (Freyung 631) in Landshut statt. Hier ein Überblick über das Programm:

Kleines Beispiel (Improvisations Projekt der Lebenshilfe – Landshut)

Kleines Beispiel ist ein Improvisations-Side-Project der Band „Ohne Beispiel“, einer Musikgruppe der OBA Lebenshilfe Landshut. Einige Musiker:innen haben sich aus der großen Combo gelöst und treten als kleine Formation im Free-Style auf – unter anderem als Opener des Jazzfestivals. Durch ihre langjährige gemeinsame Erfahrung können sie spontan auf Impulse reagieren, diese musikalisch aufgreifen, weiterentwickeln und bewusst verändern. So entsteht ein lebendiger, offener Klangdialog, der sich stetig neu formt und das Publikum unmittelbar in den kreativen Prozess einbindet.

Besetzung: Marina Gruber: Gesang & Melodica, Christina Kreitmeier: Gesang, Tobias Frantz: Posaune, Florian Greif: Schlagzeuger, Andreas Hörhammer: Dirigat & Bass

Horizont:innen (Jazz – Über den Horizont)

Die Horizont:innen haben in diesem Jahr nicht nur ihren musikalischen Horizont erweitert, sondern auch den Einzugsradius ihrer Musikerinnen vergrößert, um das Publikum zu erfreuen. Neue Einflüsse treffen auf vertraute Klangfarben und schaffen so eine spannende Mischung aus Bekanntem und Überraschendem. Wer hinter dem Projekt steckt? Nach wie vor bekannte Gesichter aus und um Landshut, die ihre Erfahrung und Spielfreude in neuen Konstellationen einbringen. Die Musik bewegt sich dabei zwischen kraftvollen, intensiven Momenten und feinfühligen, zarten Passagen – immer getragen von großer Ausdrucksstärke. Mächtig und schön, zart und voller Feuer entsteht ein facettenreicher Sound, der Grenzen auslotet und das Publikum auf eine emotionale Reise mitnimmt..

Barbara Jungfer Trio (Folk | Jazz | Weltmusik – München, Stuttgart)

Barbara Jungfer Trio

Foto: Hannes Rohrer

Mit ihrem aktuellen Projekt, dem Barbara Jungfer Trio, erkundet die Gitarristin und Komponistin Barbara Jungfer deutsche Volkslieder auf ganz neue Weise. Bekannte und unbekanntere Stücke werden neu arrangiert, farbenfroh-exotisch gestaltet und mit Grooves aus aller Welt unterlegt – mal zum Tanzen, mal meditativ-lyrisch. Eigenkompositionen, inspiriert von Alphorn-Echo, Zwiefacher oder Balkanblues, öffnen weitere Perspektiven auf die Volkslied-Tradition. Barbara verbindet Vergangenheit und Gegenwart, klassische Liedkultur, Jazz und Weltmusik zu einem lebendigen Ganzen. Unterstützt wird sie von der Jazzpreis Baden-Württemberg-Trägerin Karoline Höfler am Kontrabass und dem Stuttgarter Schlagzeuger Ferenc Mehl. Gemeinsam schafft das Trio spannungsvolle Musik, die das Publikum auf eine persönliche, emotionale Reise mitnimmt. Für „Folksongs & Originals“ erhielt Barbara 2021 ein Stipendium des Musikfonds, die CD erschien 2023 auf Unit Records, 2024 folgte die Förderung über „Jazz & More“.

Besetzung: Barbara Jungfer: Gitarre, Komposition & Arrangement, Fernec Mehl: Schlagzeug& Schlagwerk, Karoline Höfler: Kontrabass

Portrait in Rythm – Magnus Dauner (Allmost Jazz – Kempten, Kaufbeuren, München)

Portrait in Rhythm“ ist das innovative Musikprojekt von Magnus Dauner, das Bewegung und Ordnung in faszinierender Weise vereint. Inspiriert von seiner Zeit am Karnataka College of Percussion in Bangalore und unzähligen musikalischen Begegnungen weltweit schöpft Dauner aus einem reichen Fundus globaler Klänge. Gemeinsam mit seinem Ensemble entführt er das Publikum in überraschende Klangwelten – mal bekannt, mal fremd – und begeistert mit einem Zusammenspiel voller Energie und Feinfühligkeit. Ihre Live-Auftritte sind ein aufregendes Spiel aus Spannung und Entspannung, geprägt von der Freiheit des Jazz und einer ansteckenden Spielfreude. Akustische Bilder voller Rhythmen und Töne entstehen, die das Publikum unmittelbar packen. Die AZ urteilt begeistert: „…reißt alle Zuhörenden zu stürmisch anhaltendem Steh-Applaus von den Bänken. Bravo!“ Ein Jazzkonzert, das Grenzen sprengt und jedes Mal neu fasziniert.

Besetzung: Magnus Dauner: Schlagzeug & Perkussion, Andreas Unterreiner: Trompete, Kilian Sladek: Gesang, Andreas Schütz: Klavier, Lukas Pamminger: Bass

BOOOM! (Jung-Drum and Buss, Techno, Trap, House - Regensburg)

BOOOM

BOOOM! ist eines der spannenden Projekte des Regensburger Schlagzeugers Gerwin Eisenhauer, seit einem Jahr gemeinsam mit der erst 19-jährigen Sängerin und Rapperin Layla Carter. Zwei Musiker aus völlig unterschiedlichen Welten treffen hier aufeinander, um in einem komplett improvisierten Kontext mit Jungle, Drum’n’Bass, Techno, Trap und House zu experimentieren. Stilelemente und Songstrukturen werden spielerisch genutzt, doch vorgefertigte Loops oder Patterns gibt es nicht. Heraus kommt eine höchst tanzbare, energiegeladene Reise zweier Generationen an die Grenzen von Elektronik und Jazz – jedes Konzert klingt anders, bunt, überraschend und lebendig. Für Publikum und Musiker:innen gleichermaßen ein Abenteuer voller Spannung. BOOOM! hat bereits in Brasilien, den USA (New York City), Mexiko und Schottland in verschiedenen Besetzungen getourt und sich als globales Improvisations-Highlight etabliert.

Besetzung: Layla Carter: Gesang, Gerwin Eisenhauer: Schlagzeug & Elektonica

Nachbarn, Vaganten & CoNachbarn, Vaganten & Co

Den Samstag eröffnen die Horis diesmal selbst: Roland Biswurm (dr) und Tom Weber (gt), beide Teil des HOT-Orga-Teams und Kuratoren der monatlichen Open Stage in der Zentrale zum Rieblwirt, rufen zu einem besonderen Horizont:innen-Projekt. Gemeinsam mit Mitch Petry am Saxophon und Martin „Tak“ Thalhammer am Bass wird aufgespielt – „dass der Rauch aufgeht“ (Zitat Bisi).

Mitch, bekannt u. a. von Dualhead, Tullamore Few und den Festspielvaganten der Landshuter Hochzeit, bringt eine Energie auf die Bühne, die mitreißt und begeistert. Das Fundament liefert Tak am Kontrabass – präzise, verlässlich und voller Groove. Ein Zusammenspiel, das Raum für Spontaneität lässt und gleichzeitig fest verankert ist. Das Programm bleibt bewusst offen – beste Voraussetzungen für einen Abend voller Überraschungen, Spielfreude und musikalischer Freihei

Besetzung: Roland Biswurm: Schlagzeug, Martin Thalhammer: Bass, Thomas Weber: Gitarre, Mitch Petry: Saxophon

King Josephine

King Josephine

Foto: Nadja Krüger

King Josephine ist eine autodidaktische Komponistin, Sängerin und Songwriterin, die mit ihrem Debüt-Track „Sweet Craving“ und dem Radio-Chartbreaker „Shitty Wine“ weltweit Millionen erreichte. Ihre Musik verbindet Pop, R&B, Soul und alternative Klänge und erzählt Lebensgeschichten von Liebe, Verlust und Selbstfindung – stets gewürzt mit humoristischer Weisheit. Für ihre einzigartige Stimme und künstlerische Tiefe wurde sie 2023 mit dem Listen to Berlin Award als beste Künstlerin ausgezeichnet und 2025 von der Berlin Music Commission als „Beste Künstlerin des letzten Jahrzehnts“ geehrt. Mit Schlagzeuger und Co-Produzent Giancarlo Mura veröffentlichte sie 2025 ihre Debüt-EP „Note to Self“, eine Neo-Soul-Expedition durch Romantik, Rassismus, psychische Gesundheit und Queerness, die die Höhen und Tiefen ihrer Jugend empathisch überbrückt.

Guuvy

Guvvy

Guvvy stehen für trippige Vocal Lines, kompromisslos groovende Gitarrenriffs und die tightesten BoomBap-Beats, die München je hervorgebracht hat. Das Trio verbindet unterschiedliche musikalische Backgrounds mit einer gemeinsamen Liebe zum 90er Hip Hop und unbändiger Spielfreude. Sie mischen HipHop, RnB, Indie und Psychedelic – alles ist erlaubt, solange es Spaß macht. Nach Jahren als gefragte Studio- und Live-Musiker bei Max Mutzke, Joris, Birgit Minichmayr und Tom Gregory gründeten sie 2022 ihr eigenes Projekt. Gitarrist Lukas spielt eine eigens entworfene Hybrid-Gitarre, Drummer Chris ergänzt seine Grooves mit Keyboard-Parts, und Sänger Adriano entfaltet mit Delay- und Vocoder-Effekten poetische Tiefe. Live reißen sie das Publikum mit perfekt verzahnten Beats und ansteckender Energie mit – egal wie müde oder schlecht gelaunt, nach einem Guvvy-Konzert geht es allen besser!

Besetzung: Adriano Prestel: Gesang, Lukas Häfner: Hybrid-Gitarre, Chris Stöger: Schlagzeug

Satoyama

Satoyama, 2013 gegründet, vereint vier Musiker, die zeitgenössische Grenzmusik schaffen. 2022 erschien ihr Konzeptalbum „Sinking Islands“ bei Auand Records, inspiriert von Inseln, die vom Meer überflutet werden. Das Album wurde von der Kritik gefeiert und von Bandcamp als bestes Jazzalbum des Aprils 2022 empfohlen. Basierend darauf entwickelten sie gemeinsam mit dem Kunstkollektiv Biloura eine theatralische Performance und tourten im Herbst 2022 mit der Künstlerin Lavia Lin durch Europa. Zuvor veröffentlichte das Quartett 2019 „Magic Forest“, inspiriert von Umweltthemen; das Magazin JAZZ IT wählte es zu den 100 besten Alben des Jahres, und Satoyama gewann den Wettbewerb „Per Chi Crea“. Daraus entstand das Projekt „Build a Forest“, das sie auf einer emissionsfreien Tour mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok umsetzten. Die Reise wurde zusammen mit Filmemacher Fabio Dipinto im Dokumentarfilm „RAILS“ festgehalten.

Besetzung: Luca Benedetto: Trompeter, Christian Russano: Gitarre, Marco Bellafiore: Kontrabass, Gabriele Luttino: Schlagzeug

Pebblez

Pebblez – fünf junge Musiker:innen – spielen englischsprachigen Rock zwischen Indie, Alternative, Hard- und Progressive Rock. Kein Song gleicht dem anderen: mal atmosphärisch und verletzlich, mal energiegeladen, laut und edgy. Mit ihren Texten wollen sie anecken und kritisch Missstände aufgreifen – wie Kieselsteine: klein, aber störend genug, um Systeme ins Stocken zu bringen. Obwohl die Band noch jung ist, ergänzen sich die Musikerinnen perfekt. Jede*r bringt eigene Stile, Einflüsse und Perspektiven ein, wodurch ein vielseitiger, moderner Sound entsteht, der sich ständig weiterentwickelt, überrascht und mitreißt. Pebblez stehen für Rock voller Energie, Tiefe und kreativer Vielfalt, die das Publikum begeistert und neugierig auf die nächsten musikalischen Schritte macht.

Weitere Informationen auf https://horizontinnen.de/














































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