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Jahrtausendhochwasser 2016: Wunden noch nicht verheilt

hochwasser simbachSimbach am Inn – pm (02.06.2021) Am 1. Juni 2016 verwüstete eine mehrere Meter hohe Flutwelle die Stadt Simbach am Inn und umliegende Gemeinden. Der in den Tagen zuvor sinnflutartig heruntergeprasselte Regen hatte sich an einer Brücke im Norden der Stadt gestaut und nach einem Dammbruch mit voller Wucht durch Simbach gerollt. Die Bilder der Stadt gingen um die ganze Welt.

Zum fünfjährigen Jahrestag berichteten zwei Betroffene in einem digitalen Treffen der Rottaler Bundestagskandidatin Marlene Schönberger von diesem einschneidenden Ereignis.

Sigrun Retzer, Betroffene des Jahrtausendhochwassers in Simbach, meint dazu: „Die Katastrophe konnte damals nicht vorhergesehen werden. Wir dachten immer, dass die Gefahr vom Inn ausgehe, aber dass ein eigentlich 50 Centimeter hoher, ruhig durch die Stadt fließender Bach zu einer acht Meter hohen Welle der Zerstörung anschwellen würde, das war unvorstellbar. Obwohl unser Mietshaus zerstört und unbewohnbar wurde, sind wir froh, dass aus unserer Familie niemand zu Schaden kam.“ Dass in der Kleinstadt insgesamt sieben Menschen ums Leben kamen, sei ein großer Schock für die Stadtgesellschaft gewesen, so Retzer. Besonderen Dank hätten die vielen Freiwilligen aus allen Ecken des Landes, Österreich und Tschechien verdient, die bei den Aufräumarbeiten halfen. „Auch nach fünf Jahren sind die Wunden noch nicht verheilt und das Leid noch nicht vergessen“, ergänzt Retzer.

Auch Mia Goller, grüne Bezirks- und Kreisrätin, war damals in ihrem Haus in Anzenkirchen vom Starkregenereignis betroffen: „Wir haben damals unglaubliche Solidarität unter den Menschen im Landkreis und darüber hinaus erlebt. Unsere Theatergruppe mit Einheimischen und Geflüchteten hat uns zum Glück sofort geholfen. Die evangelische Gemeinde hat uns in einer Wohnung untergebracht, der Landkreis sorgte für finanzielle Unterstützung. Für uns ging am Ende alles gut aus, viele Hausbesitzende hat das Drama noch schlimmer getroffen.“ Fast zwei Meter hoch habe das Wasser im Erdgeschoss gestanden. Die Bibliothek ihrer Familie mit über 1.000 Büchern sei komplett zerstört und der Hausrat größtenteils unbrauchbar geworden, erzählt Goller. Heute lebt sie in Diepoltskirchen.

„Die Menschen im Landkreis mussten es schmerzlich erfahren: Die Klimakrise ist längst hier bei uns angekommen. Das bedeutet, dass uns Unwetter und Starkregenereignisse zunehmend bevorstehen“, betont Marlene Schönberger, Bundestagskandidatin der Grünen im Wahlkreis Rottal-Inn. „Es ist offensichtlich: Beim Klimaschutz drängt die Zeit. Die Konzepte liegen auf dem Tisch – jetzt heißt es aktiv werden, um eine weitere Erderhitzung und damit viel menschliches Leid zu verhindern. Das sind wir unseren Kindern und Kindeskindern schuldig“. Schönberger fordert daher ein Klimaschutzsofortprogramm: „Erneuerbare Energien ausbauen, raus aus der Kohle, Förderung ökologischer Landwirtschaft, klimafreundliche Mobilität für alle und einen CO2-Preis, durch den Investitionen in klimaneutrale Produktionsweisen belohnt werden“.

Aber auch auf die zu erwartenden Starkwetterereignisse müsse reagiert werden, so Schönberger: „Wir brauchen jetzt effektiven Hochwasserschutz, dazu gehört unter anderem weniger Flächenversiegelung. Um die Bevölkerung zu schützen, müssen die Kommunen und die Landwirtschaft vor Ort zusammenarbeiten.“

Foto süddeutsche.de

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