Bayern - pm (30.06.2026) Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) stellt für sich und sein Vorgehen unmissverständlich klar, dass es im Vorfeld der jetzt durchgeführten Vereinsabstimmung zu einer möglichen Regionalliga-Reform nachweislich zu keinerlei kurzfristigen Veränderungen beim sogenannten „Kompassmodell“ gekommen ist. Das Gegenteil zu behaupten, entspricht nicht den Tatsachen. Der BFV hat den Prozess stets mit maximaler Transparenz gegenüber seinen Mitgliedsvereinen geführt.
Die Frage, wie viele Mannschaften – 18 oder 20 – beim „Kompassmodell“ in den vier Ligen spielen würden, hatte die beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) angesiedelte Arbeitsgruppe in ihrem Abschlussbericht vom 31. März 2026 offengelassen und diese Entscheidung ausdrücklich den künftigen Regionalliga-Trägern übertragen. Exakt so wurde dies auch den bayerischen Vereinsverantwortlichen beim Treffen am 13. April 2026 in Fürth kommuniziert und in der bundesweit einheitlichen DFB-Präsentation veranschaulich dargestellt. Der BFV ist seinem Auftrag aus der AG gemeinsam mit den weiteren vier Trägern nachgekommen und hat sich am 2. Juni 2026 auf eine etablierte Ligenstärke mit 18 Mannschaften festgelegt. Dieser Beschluss wurde einstimmig gefasst. Eine Übergangssaison zunächst mit 20 Mannschaften und einem verstärkten Abstieg zu spielen, wäre zudem explizit möglich gewesen.

