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Ausbaggern der Isar für den Hochwasserschutz beendet

Landshut – pm (26.07.2024) Erste Arbeiten haben im Dezember 2022 mit der Erkundung der Flusssohle im Projektgebiet durch Taucher begonnen, jetzt ist die Maßnahme abgeschlossen. Insgesamt wurden aus den Isararmen (Kleine, Große und vereinigte Isar) 140.000 m³ Kies entnommen und an Stellen transportiert, wo sie zur Verbesserung der Gewässerstruktur beitragen.

Die Ausbaggerungen waren notwendig geworden, um den Hochwasserschutz im Stadtgebiet zu gewährleisten. Dazu Klaus Engels, Direktor Wasserkraft Deutschland bei Uniper: „Das war eine aufwendige Maßnahme und wir bedanken uns bei der Öffentlichkeit, dass sie die damit einhergehenden Beeinträchtigungen hingenommen hat. Gerade vor dem Hintergrund der vergangenen Wochen, ist es besonders deutlich geworden, wie wichtig solche Maßnahmen des vorbeugenden Hochwasserschutzes sind.“

Uniper betreibt rund 5 km nordöstlich von Landshut das Wasserkraftwerk Altheim an der Isar, dessen Stausee sich bis in das Stadtgebiet hinein erstreckt. Die Abflussprofile in diesem Bereich müssen so gestaltet sein, dass ein 100-jährliches Hochwasserereignis der Isar im Landshuter Stadtgebiet problemlos abgeführt werden kann.

Nach der bereits 2014/2015 durchgeführten Sohlbaggerung wurde durch regelmäßige Kontrollmessungen eine Wiederverlandung aufgrund natürlichen Geschiebetriebes festgestellt. Uniper hat deswegen 2022 die Planungsarbeiten für die erneut erforderliche Baggerung aufgenommen.

In enger Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt Landshut wurde die eigentliche Unterhaltsstrecke der Uniper Kraftwerke GmbH zwischen dem ehemaligen Albinger Wehr (Flusskilometer (Fl.km) 70,4) und der Flutmulde in der Kleinen Isar (Fl.km 72,6) um einen 800 m langen Abschnitt in der Großen Isar (zwischen Fl.km 71,2 und 72,0) erweitert. Die unterschiedlichen Sohlhöhen beider Isararme im Bereich des Isarspitzes (Fl.km 71,2) können dadurch aneinander angeglichen werden und so eine schnelle Wiederverlandung der vereinigten Isar durch Umlagerung von Sohlmaterial aus der Großen Isar verhindert werden.
Zeitplan und Randbedingungen

Fischökologisch bedingt sollten die Baggerarbeiten zwischen Mitte Juli und Ende Oktober 2023 ausgeführt werden – ein enges Zeitfenster für den Umfang der Maßnahme. Durch die Erfahrung aus 2014/2015 war klar, dass der Abtransport des Kieses auf- grund intensiver Freizeitnutzung, Beeinträchtigung der Anwohner und wertvoller Vegetationsflächen nicht unmittelbar vom Ufer aus erfolgen konnte. Es wurde also wieder ein temporärer Kiesumschlagplatz im Bereich des Alten Hafens vor dem Kraftwerk Alt- heim angelegt, was für den Zwischentransport mit Lastschiffen („Klappschuten“) eine Strecke von 3 bis 5,5 km (einfach) bedeutet. Im Vorfeld der Baggerarbeiten wurde in den Flussabschnitten eine Kampfmittelerkundung durchgeführt, die eine aufwändige Verifikation der Verdachtspunkte erforderte und für Verzögerungen sorgte. Zwischenzeitliche Hochwasser erschwerten die Arbeiten stark und forderten teils ein Einstellen der Bag-gerarbeiten. Die Baggerarbeiten konnten letztlich Anfang Dezember 2023 erfolgreich beendet werden.

Technische Umsetzung

Wie bereits 2014/2015 wurde ein Nassbaggerverfahren angewandt. Hierfür wurden zwei schwimmende Einheiten bestehend aus jeweils einem Stelzenponton mit Bagger und zwei Klappschuten eingesetzt. Die Anlieferung und Montage der Gerätschaften erfolgte bereits ab Juni 2023 und war durch die Maschinengröße und die engen Platzverhältnisse am Alten Hafen Millimeterarbeit. Aufgrund der Verteilung des Kieses in der Baggerstrecke kam nur eine Ausführung stromaufwärts in Frage, um den schwimmen- den Einheiten mit dem eigenen Aushub die erforderliche Wassertiefe zu sichern. Für die Bearbeitung des Bereiches oberhalb der Piflaser Brücke musste zudem eine der beiden schwimmenden Einheiten umgesetzt werden. Der bis zum Alten Hafen transportierte Kies wurde dort durch einen Seilbagger zusammengetragen und Kieshalden für den finalen Abtransport per LKW aufgeschüttet.

Ökologische Wiederverwendung des Kieses durch das WWA

Durch die bestehenden Querbauwerke im Fluss ist der natürliche Kiestransport gehemmt bzw. unterbrochen. Die Kiesstrukturen insbesondere in Form von Flachwasserzonen sind unverzichtbare Voraussetzung für einen intakten Lebensraum vieler Fisch- arten der Isar. Das Wiedereinbringen des Kieses wurde als wichtige ökologische Maßnahme zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie vom Wasserwirtschaftsamt Landshut beauftragt und finanziert. Die logistische Herausforderung des Abtransportes der gesamten Kiesmenge per LKW zu den Wiedereinbringstellen bei Loiching, Dingolfing, Mamming und Landau konnte ab Ende September 2023 beginnen und Mitte März 2024 erfolgreich beendet werden.

Sperrungen und Umleitungen wieder geöffnet

Die zur Gewährleistung der Sicherheit rund um die Baustelle und für die Zu- und Abfahrten der Transportfahrzeuge nötigen Sperrungen und Umleitungen sind bereits seit Mitte April 2024 wieder frei passierbar. Für die damit einhergegangenen Beeinträchtigungen bitten wir um Verständnis und danken für die Beachtung.

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