
Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger (Mitte) begrüßte zusammen mit Vertretern des Personalamts, den Leitern der Stadtwerke und der Hl. Geistspitalstiftung sowie Vertretern des Personalrates und der Jugend- und Auszubildendenvertretung die Nachwuchskräfte im Neuen Plenarsaal. - Foto Stadt Landshut
Landshut - pm (16.09.2026) Sie sind künftig eine wichtige Säule der Kommunalverwaltung: Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger hat am Dienstag mehr als 50 Nachwuchskräfte im Neuen Plenarsaal willkommen geheißen.
In seiner Ansprache machte er deutlich, dass die Aufgaben der Stadtverwaltung immer anspruchsvoller werden – und zugleich näher am Leben der Menschen sind, als kaum ein anderer Bereich des öffentlichen Dienstes.
52 junge Menschen starten in diesen Tagen ihre berufliche Laufbahn bei der Stadt, den Stadtwerken oder der Hl. Geistspitalstiftung. Für OB Dr. Thomas Haslinger ist ihr Einstieg weit mehr als der Beginn einer Ausbildung. „Sie entscheiden sich dafür, Verantwortung für Ihre Stadt zu übernehmen. Das ist eine bedeutende Aufgabe, die unmittelbar mit dem Leben der Menschen zu tun hat“, sagte Haslinger bei der Begrüßung. Kommunale Verantwortung bedeute, mit einer Vielzahl von Herausforderungen gleichzeitig umzugehen. Städte und Gemeinden müssten unter anderem ihre Infrastruktur erhalten und weiterentwickeln, Kinderbetreuung und Bildung sicherstellen, soziale Angebote vorhalten und gleichzeitig den Anforderungen von Klimawandel und Energiewende gerecht werden. Hinzu kämen die fortschreitende Digitalisierung, Fachkräftemangel und eine angespannte Haushaltssituation.
Gerade auf kommunaler Ebene werde deutlich, was staatliches Handeln für Auswirkungen habe, so Haslinger. Diese unmittelbare Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern macht die Arbeit bei einer Kommune besonders, bringt aber auch eine besondere Verantwortung mit sich. Die neuen Auszubildenden, Beamtenanwärter sowie Vor- und Berufspraktikanten erlenen nicht nur einen Beruf, sie werden Teil einer Gemeinschaft, die für das Funktionieren der Stadt verantwortlich ist. Dabei kommt es laut Haslinger nicht allein auf Fachwissen an. Ebenso wichtig seien Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Offenheit für Veränderungen und die Bereitschaft, sich auf die Anliegen der Menschen einzulassen.
Auch die Digitalisierung werde die Arbeitswelt der Stadtverwaltung in den kommenden Jahren weiter verändern. Routineaufgaben könnten zunehmend automatisiert werden, Prozesse ließen sich beschleunigen und Dienstleistungen einfacher zugänglich machen. Gleichzeitig werde der persönliche Kontakt nicht an Bedeutung verlieren. „Technik kann Prozesse verbessern. Verantwortung kann sie uns nicht abnehmen. Am Ende braucht es Menschen, die Entscheidungen treffen, zuhören und abwägen. Genau deshalb sind Sie für die Zukunft unserer Stadt so wichtig.“
Besonders angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte sei es entscheidend, junge Menschen für die Arbeit im öffentlichen Dienst zu gewinnen und ihnen langfristige Perspektiven zu bieten. Die neuen Nachwuchskräfte brächten dabei nicht nur frische Ideen mit, sondern auch einen anderen Blick auf die Themen ihrer Generation.
Die Stadt Landshut bietet ein breites Spektrum an beruflichen Möglichkeiten – von Verwaltungs- und technischen Berufen über soziale Tätigkeitsfelder bis hin zu dualen Studiengängen. Bei ihrem Einstieg werden die Nachwuchskräfte von ihren jeweiligen Personalverantwortlichen, der Jugendvertretung und dem Personalrat begleitet. Sie erhalten damit nicht nur fachliche Unterstützung, sondern auch Ansprechpartner für die vielen Fragen, die ein Start ins Berufsleben mit sich bringt.
Zum Abschluss wünschte der OB den neuen Kolleginnen und Kollegen einen erfolgreichen Start und viel Freude an ihrer neuen Aufgabe: „Wir brauchen junge Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen. Schön, dass Sie sich für die Stadt Landshut entschieden haben. Herzlich willkommen in der Stadtfamilie!“

