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Bezirksräte einig: Saunenschließung sichert Bäderzukunft

foto Saunenschliessung Sep2022 pr

v. l.: Katrin Landes, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirksrat Anton Maller, Franz Altmannsperger, die Bezirksräte Heinrich Schmidt, Johannes Spielbauer, Heinz Pollak, Robert Schregle und Ludwig Waas, Bezirksrätin Hannelore Langwieser und Bezirksrat Michael Deller. - Nicht im Bild: Bezirksrätin Mia Goller und Bezirksrat Alfred Holzner - Foto: Bezirk Niederbayern

Niederbayern / Landshut - pm (07.09.2022)  Besondere Zeiten fordern Geschlossenheit und Entscheidungen mit Weitblick. Die niederbayerischen Bezirksräte sind sich einig: Nur, wenn in den zweckverbandsgetragenen niederbayerischen Heilbädern die Saunen vorerst geschlossen bleiben, sichert dies die Zukunft der Heilbäder.

Zu diesem einhelligen Schluss kamen sämtliche Bezirksräte, die in einem oder mehreren Bädern Verbandsräte sind, kürzlich bei einer Videokonferenz. Diese wurde auf Wunsch der Ausschussgemeinschaft FDP/Bayernpartei und aufgrund der sich ständig ändernden Bedingungen in der Energiekrise auf Einladung des Verbandsvorsitzenden, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, einberufen.

 Im Mittelpunkt der Videokonferenz stand die am 8. August erfolgte Schließung aller Saunen und Dampfbäder der Europa Therme, Wohlfühl-Therme, Rottal Terme, Limes- und Kaiser-Therme. „Die Fakten, die uns am 3. August vorlagen, und die bekannten Prognosen von drohender Gasknappheit haben die getroffene Entscheidung notwendig gemacht. Eine seriöse Alternative sehe ich nicht“, so Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.

Der Hintergrund: Die Thermen zählen im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes nicht zum geschützten Kundenkreis. Schon seit dem 23. Juni 2022 besteht nach dem nationalen „Notfallplan Gas“ der Bundesnetzagentur die „Alarmstufe“. Tritt die nächste Stufe, die „Notfallstufe“, in Kraft, werden die Thermen überhaupt nicht mehr mit Gas beliefert.

Um die Kernaufgabe der Zweckverbände und ihrer Thermen – Therapie in Heilwasser - so lang wie möglich aufrecht zu erhalten, habe man mit der Saunenschließung einen unausweichlich wichtigen Schritt getan, machte Heinrich deutlich. Ziel sei es, die Zukunft der Bäder als bedeutende gesundheitstouristische Infrastruktur zu sichern. „Die gesellschaftliche Verantwortung der öffentlich getragenen Thermen geht darüber sogar hinaus. Beispielhaft beschrieben wären bis vor kurzem erdgasabhängige Schulen bei Eintreten der Notfallstufe nicht mehr beheizt worden, die Schüler hätten mit allen Folgen wieder in den Distanzunterricht müssen“, so der Büroleiter des Bezirkstagspräsidenten, Thomas Klement. „Dieses Beispiel soll verdeutlichen: Jede der 4 Mio. eingesparten Kilowattstunden trägt dazu bei, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in annähernd bekannten und notwendigen Formen aufrecht zu erhalten. Und: Auch die niederbayerischen Thermen als bedeutende Gesundheitseinrichtungen fordern die Aufnahme in den geschützten Kundenkreis“, erläutert der Verbandsvorsitzende. Dieser Einschätzung schlossen sich alle anwesenden Bezirksräte an.

Ein aus Experten ins Leben gerufener Krisenstab, bestehend aus der zentralen Bäderverwaltung, der strategischen Geschäftsführung, der Bezirksbauverwaltung, Vertretern der Regierung von Niederbayern und einem externen Beratungsunternehmen, arbeitet unter der Führung des Bezirkstagspräsidenten mit Hochdruck täglich an kurz- bis langfristigen Maßnahmen, um den Betrieb der Thermen abzusichern – und zwar sowohl auf politscher Ebene als auch im Bereich der konkreten Sicherung der Energieversorgung.

 Die Entscheidung, die Saunen zu schließen, wie auch die weitere Vorgehensweise stieß bei den Bezirks- und zugleich Verbandsräten auf ungeteilte Zustimmung. Fraktionsübergreifend war man sich einig, entscheidende Schritte zur Zukunftssicherung eingeleitet zu haben. Nun gehe es darum, Wege zu finden wie die Thermen „über den kommenden Winter gebracht“ werden können und wie man sich mittel- und langfristig von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas unabhängig machen könne. Daran soll mit Hochdruck gearbeitet werden.

Abschließend rief die Ausschussgemeinschaft FDP/Bayernpartei auch umliegende und weitere Saunabetreiber zum geschlossenen Handeln auf. Das gemeinsame Ziel der gesamtgesellschaftlichen Energieeinsparungen kann am besten durch identische Anstrengung und Vorgehensweise erreicht werden.

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