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MdB Oßner nimmt Kritik aus der Apotheke mit nach Berlin

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Am Apothekerschrank führten (von links) Ingrid und Christian Schierle den Bundestagsabgeordneten Florian Oßner in das ausgeklügelte Warensystem ein - Bild: Petra Möllerfrerk

Gerzen - pm (04.11.2022) Seit etwa zwei Jahrzehnten führen Ingrid und Christian Schierle die Storchenapotheke in Gerzen. In dieser Zeit haben sie einige Veränderungen im Gesundheitswesen miterlebt. Doch was Gesundheitsminister Karl Lauterbach jetzt vorhat, lässt die engagierte Apothekerin nicht länger unkommentiert.

Auch Briefe gingen schon an den Minister. "Jedem ist klar, dass gespart werden muss", ist sich Ingrid Schierle bewusst, "aber bitte an den richtigen Stellen." Aus diesem Grund hat das Apothekerehepaar Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) zu einem Austausch in ihre Praxis eingeladen. Statt die flächendeckende Ärzte- und Apothekenversorgung zu stützen, sollen nach Lauterbach Kassenrabatte um 13 Prozent erhöht und 750 Millionen Euro in sogenannte Gesundheitskioske mit niederschwelliger Versorgung in den Stadtzentren fließen. Viel wichtiger, so das Apotheker-Ehepaar, sei der Abbau der Bürokratisierung und der Überregulierung, sowie die Reduzierung des Wasserkopfes bei den Krankenkassen. Gesundheitsversorgung dürfe nicht nur ein Ertrags- und Dividendengeschäft sein, so das Ehepaar. Anreize für die Ansiedlung von Ärzten und Gesundheitsberufen in der Fläche müssten geschaffen werden, entweder durch eine passende Infrastruktur, Stipendien oder durch eine auch familienfreundliche Notdienstregelung.

Konkurrenz durch Online-Handel

MdB Oßner sprach in diesem Zusammenhang den geplanten Medizincampus an. Vier an der Zahl wird es in Niederbayern geben. Davon einen in der Region Landshut, um das wohnortnahe Studium zu ermöglichen und damit angehende Ärzte neben der finanziellen Stütze durch das Landärzteprogramm in der Heimatregion zu halten. Dies wiederum schaffe auch eine Vielzahl von Arbeitsplätzen im Gesundheis- und Pflegebereich vor Ort. Digitalisierung wie beispielsweise das e-Rezept auf der Gesundheitskarte sollten Entlastung bringen, statt den Bürokratieaufwand zu erhöhen. "Vielen sei gar nicht bewusst, dass die Aufgaben eines Apothekers weit über die reine Ausgabe von Medikamenten hinaus gehe, so Ingrid Schierle. "Die Apotheken in der Fläche stehen in wachsender Konkurrenz zum Online-Handel, der während Corona nochmals Marktanteile abschöpfen konnte", hält Christian Schierle fest.

Lieferengpässe verstärken das Kräfteverhältnis vom Großabnehmer zum Apotheker vor Ort nochmals. Auch die steigenden Energiepreise, Personal- und Anschaffungskosten blieben im Gesetzentwurf des SPD-Ministers völlig unberücksichtigt, so der Apotheker. "Hier muss unbedingt am Gesetzentwurf der Ampel nachgebessert werden", unterstrich der Haushälter Oßner die Bedenken und erweiterte seine Kritik auch auf die Gefährdung der flächendeckenden medizinischen Versorgung durch Lauterbachs wenig ausgewogenen Gesetzentwurf. Letztendlich zeige sich auch hier wieder das Ungleichgewicht zwischen Stadt und Land in der Wahrnehmung der Ampelregierung. "Gerade in der Pandemie hatte sich aber gezeigt, wie wichtig eine flächendeckende Gesundheits- und Pflegeversorgung ist", bilanziert Oßner.

 

 

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