
Landshut - pm (23.07.2026) Bei der 2. Arbeitssitzung des neugewählten Behindertenbeirat konnte die Vorsitzende, Monika Voland-Kleemann, Hans-Peter Summer begrüßen. Er ist seit Kurzem 3. Bürgermeister der Stadt Landshut und Vorsitzender des Senats für Soziales und Bildung, Damit war er prädestiniert dafür, sich dem Behindertenbeirat der Stadt Landshut zu stellen. Summer zeigte sich offen für die Forderungen der Beiräte.
Allerdings dämpfte er die Erwartungen mit dem Hinweis auf die klammen städtischen Kassen. So werde eine vollständige barrierefreie Ertüchtigung der Altstadt nicht in absehbarer Zeit realisierbar sein. Bis dahin müssten pragmatische Lösungen gefunden werden. Dem Vorschlag des Beirates, weitere barrierefreie Querungen durch die Altstadt ähnlich des auf Höhe des Heilig Geist Spitals gelegten Bodenbelages zu schaffen, zeigte er sich offen gegenüber. Ebenso soll auf Vorschlag des Behindertenbeirats überprüft werden, ob am Ufer des großen Badeweihers in der Gretlmühle ein Handlauf angebracht werden kann. Der sehr ärgerliche Punkt der Behindertentoilette in Gretlmühle konnte Summer entschärfen. Sie werde in 2027 umgebaut, und dabei mit einem EUR Schloss sowie einer Alarmierung ausgestattet.
Voland-Kleemann sprach natürlich auch den Christkindlmarkt an und den barrierefreien Zugang. Summer sicherte zu, dass der diesjährige Christkindlmarkt vollständig barrierefrei zugänglich sein wird. Der Stadtratsbeschluss, wonach der Boden der Ringelstecherwiese mit Schotterrasen belegt werden muss, werde im Oktober dieses Jahres umgesetzt. Der Behindertenbeirat hatte sich jahrelang vehement dafür eingesetzt.
Das Thema barrierefreier Zugang zum Donau-Isarexpress am Landshuter Bahnhof wurde angesprochen und von Voland-Kleemann erläutert. Die Bitte des Beirates ist, dieses brisante Thema an den Oberbürgermeister heranzutragen um auf politischer Ebene Druck auf den Staatsminister für Verkehr, Christian Bernreiter, dem die Bayerische Eisenbahngesellschaft untersteht, auszuüben.
Am Ende der Sitzung umfassten die „Hausaufgaben“, die die Beiräte dem 3. Bürgermeister aufgaben, mehrere DINA 4 Seiten.

