
Rottenburg/Hohenthann - pm (27.07.2026) Der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner MdB (CSU) diskutierte in der Mittelschule Rottenburg-Hohenthann mit Schülerinnen und Schülern über seine Arbeit in Berlin und in der Heimatregion. Noch in diesem Schuljahr darf die Klasse zur Abschlussfahrt in die Bundeshauptstadt - Foto Maria Rohrmeier
Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit für zahlreiche Fragen. Besonders interessierte sie, wie Oßner selbst in die Politik "gerutscht" sei. Voraussetzung sei zunächst die Mitgliedschaft in einer Partei gewesen. Er selbst war Teil an der Spitze der Jungen Union im Landkreis und in Niederbayern neben seinem Beruf in der Privatwirtschaft, ehe eine politische Laufbahn daraus wurde. Auch der Zufall habe eine Rolle gespielt, da sein Vorgänger im Amt bereits mit 57 Jahren aufgehört habe. Sein Fazit: "Es ist eine Karriere, die man nicht planen kann, einen extrem fordert und die auch keine festen Arbeitszeiten hat. Aber es ist die abwechslungsreichste Berufung, die ich kenne", so Oßner leidenschaftlich.
Dienst für die Allgemeinheit
Auf die Frage nach seiner Haltung zur Wehrpflicht verwies Oßner auf seine eigene Zeit bei der Bundeswehr, in der man viel über sich selbst lerne. Deutschland müsse verteidigungsfähig sein - nicht, weil man es nur wolle, sondern weil es angesichts der aktuellen Weltpolitik notwendig sei. Ein allgemeines "Deutschlandjahr", sei es bei der Bundeswehr oder im sozialen, medizinischen oder pflegerischen Bereich, hält er dabei für sinnvoll, sowohl für junge Männer als auch für junge Frauen. "Dies helfe sowohl der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen als auch der gesamten Volkswirtschaft, sich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen", so der stellvertretende Vorsitzende der CSU im Bundestag.

