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Immobilienpreise fordern das Landshuter Netzwerk heraus

LA Netzwerk

Lothar Schels (r.), Jürgen Handschuch (2.v.l.) und Christine Lohrey (l.) führten Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl durch die Einrichtung. - Foto: Lang/Bezirk Niederbayern

Landshut - pm (19.03.2020) Immobilien- und Baupreise sind eine Herausforderung - auch und vor allem für soziale Einrichtungen und Träger wie es das Landshuter Netzwerk ist. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl sprachen darüber mit Geschäftsführer Jürgen Handschuch und stellvertretendem Vorsitzenden Lothar Schels, als sie das Tageszentrum am Landshuter Bahnhof besuchten.

Die beiden Vertreter des Landshuter Netzwerks begrüßten diesen Austausch in entspanntem Rahmen und thematisierten gleich die zwei größten Probleme, die man derzeit habe: bezahlbaren Wohnraum finden (für das Betreute Wohnen) und qualifizierte Mitarbeiter gewinnen. Seitens des Bezirks hätte das Netzwerk neben den bisher 77 Plätzen im Betreuten Wohnen (aufgeteilt auf die Standorte Landshut und Dingolfing, jeweils Gruppen- und Einzelwohnen) noch die Genehmigung für sechs weitere Plätze. Da es derzeit aber an Wohnraum fehle, könne man diese gar nicht anbieten und versuche neue Konzepte zu entwickeln.

Olaf Heinrich informierte, dass auch andere Träger in Niederbayern auf der Suche nach neuen Wohnformen seien, etwa in Form eines "Stützpunktwohnens", das zentrale Anlaufstelle für die im nahen Umkreis wohnenden betreuten Menschen dient und damit auch Personal effizient einsetzen kann. "Dreh- und Angelpunkt bleibt aber der Immobilienpreis, den wir nicht beeinflussen können, der aber unsere Arbeit extrem erschwert", so der stellvertretende Vorsitzende Lothar Schels. Gerade für das Klientel psychisch kranker Menschen sei es zusätzlich schwierig, an passenden Wohnraum zu kommen. "Es sind Menschen wie du und ich, die zeitweise Hilfe brauchen", so Schels.

Umso wichtiger sei deshalb auch das Tageszentrum, das direkt neben dem Landshuter Bahnhof gelegen ist. "Hier bekommen die Menschen Hilfe in ihrer Tagesstruktur, was von großer Bedeutung ist", erklärte Geschäftsführer Jürgen Handschuch. Es gehe schnell, dass sich Betroffene sozial isolieren und von anderen abschotten. "Hier finden sie eine zentrale Anlaufstelle, in der sie sich gemeinsam mit anderen ganz vielfältig beschäftigen können." Dabei handelt es sich aber nicht um eine Therapie, sondern um Tätigkeiten, die wieder Struktur in den Tag bringen, das Selbstbewusstsein stärken und Sinn machen. In der Kantine wird gemeinsam gekocht und gegessen, im Second-Hand-Laden kann sowohl eingekauft als auch mitgeholfen werden, im Computerraum gibt es Kurse, in der Kreativwerkstatt wird getöpfert und in der Holzwerkstatt geschreinert. Die Leiterin des Tageszentrums, Christine Lohrey, betonte wie gut es den Besuchern tue, ein Erfolgserlebnis zu haben. Sie unternimmt mit ihnen auch regelmäßig Ausflüge in die Stadt, um Perspektiven aufzuzeigen, was man mit seiner Freizeit alles anfangen kann. Unter den rund 40 wechselnden Besuchern, die täglich im Schnitt kommen, haben sich so auch Freundschaften und Gruppen gebildet, die gemeinsam Silvester oder Geburtstag feiern.

Darüber hinaus unterhält das Landshuter Netzwerk auch Inklusionsfirmen, wie eine Wäscherei und Gärtnerei sowie das Café im Bezirksklinikum Landshut. 20 Menschen sind hier angestellt. Sie organisieren den Ablauf und leiten die insgesamt 48 Zuverdienstklienten an. "Die Auftragslage ist gut, aber auch hier suchen wir nach Mitarbeitern, etwa einem Landschaftsgärtner, der derzeit schwer zu finden ist", informierte Jürgen Handschuch. Eine neue Einnahmequelle stellt mittlerweile auch der Tagungsraum am Bahnhof dar, der immer häufiger von Gästen des benachbarten Hotels gebucht wird. "Er kann aber auch für private Feierlichkeiten vermietet werden, gerne mit Catering, das wir dann im Haus anbieten."

Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl waren sehr beeindruckt von dem breiten und umfassenden Angebot, das das Landshuter Netzwerk vorhält und waren dankbar für die Einblicke in diese für Landshut und ganz Niederbayern wertvolle Einrichtung.

"Ich würde es sehr begrüßen, wenn das gemeinsame Ziel eines zweiten Standortes für ein weiteres Tageszentrum realisiert werden könnte", so Heinrich. "Dass dies in Landshut und in verkehrsgünstiger Lage sehr schwer ist, ist mir bewusst."

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