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Mit Rückenwind ins nächste Heimspiel: Raben setzen gegen den VCW auf Teamleistung

VorWiesbaden

Jubelszene vom letzten Heimspiel gegen die Aachen -  Foto: Andreas Geißer

Vilsbiburg - pm (13.02.2024) Der Auftakt in die Zwischenrunde ist mit dem 3:1 gegen die Ladies in Black gelungen, nun wollen die Roten Raben das Momentum nutzen und auch das zweite Heimspiel innerhalb von fünf Tagen erfolgreich gestalten: Am Mittwoch (14. Febr., 19 Uhr) gastiert der VC Wiesbaden in der Ballsporthalle; „Sponsor of the day“ ist mit der Autofamilie Ostermaier der langjährige Mobilitätspartner der Roten Raben.

Die Hessinnen sind aktuell Tabellenführer der unteren Gruppe mit 12 Punkten, gefolgt von Vilsbiburg und Münster (je 6) sowie Aachen, das noch ohne Zähler dasteht. Nach Lage der Dinge ist der VCW der stärkste Gegner in der Zwischenrunde, der zudem eine beeindruckende Europapokal-Saison gespielt hat. Im Challenge Cup stießen die Wiesbadenerinnen bis ins Halbfinale vor und fanden dort erst im renommierten italienischen Club Novara ihren Meister. Am letzten Wochenende ließ der VCW in der Bundesliga beim 3:0 gegen Münster nichts anbrennen; beste Scorerin war einmal mehr Diagonalangreiferin Izabella Rapacz mit 19 Punkten.

Die Raben verbindet mit dem Gegner Wiesbaden in dieser Saison eine spezielle Story. In beiden Hauptrunden-Duellen hatten die Vilsbiburgerinnen das Nachsehen – zu Hause mit 0:3, auswärts mit 2:3. Die Besonderheit: Insgesamt vergaben sie dabei elf Satzbälle.

Die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen, wird also aus Raben-Sicht einer der zentralen Aspekte beim dritten Aufeinandertreffen sein. Dabei sollte der Rückenwind aus dem Aachen-Spiel eine wichtige Rolle spielen. Der ersehnte Sieg sorgte für große Erleichterung im RabenNest: „Das war eine superstarke Teamleistung“, freute sich Libera Patricia Nestler und fügte hinzu: „Wir wissen ja, dass wir ́s können. Und diesmal haben wir ́s zu Ende gebracht!“

Neu-Trainer Alberto Chaparro sah das nach seinem erfolgreichen Bundesliga-Debüt ebenso und unterstrich den mentalen Faktor: „Unsere Spielerinnen besitzen Talent und Qualität. Sie haben in den letzten Monaten hart gearbeitet, sie sind richtig gut, sonst wären sie nicht hier.“ Entscheidend sei, dass sie als Mannschaft geschlossen auftreten, sich unterstützen und an sich glauben.

Volleyballspezifisch war der Coach besonders angetan von der Block-/Feldabwehr, die gegen Aachen deutlich besser gewesen sei als in den Wochen davor. Mit Blick auf den nächsten Gegner sagt Alberto Chaparro: „Wiesbaden spielt anders, vor allem Izabella Rapacz auf Diagoal ist sehr stark. Wir haben einen klaren Matchplan, aber entscheidend ist, was auf dem Feld passiert, welche Entscheidungen wir treffen und vor allem, dass wir wieder als Team zusammenspielen.“ Ob Serena Bruin, die am Samstag wegen einer Fingerblessur fehlte, schon am Mittwoch wieder mitwirken kann, erscheint fraglich.

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