Landrat Peter Dreier (l.) begleitet von Schulleiterin Maria Findelsberger (Mitte), sowie Rares Nastasoiu (2. v. l.) und Thomas Stöckl (r.) vom Kreiseigenen Hochbau des Landkreises.
Bonbruck - pm (22.04.2026) Bei einem Vor-Ort-Termin hat Landrat Peter Dreier sich ein Bild vom Fortschritt der Generalsanierung der Schule an der Bina, dem sonderpädagogischen Förderzentrum in Bonbruck, gemacht. Die umfangreichen Arbeiten befinden sich derzeit im ersten von zwei Bauabschnitten; der Landkreis erwartet einen Umzug der Schule in das modernisierte Gebäude gegen Ende 2028.
Dabei betonten der Leiter des Kreiseigenen Hochbaus, Thomas Stöckl und der zuständige Projektleiter Rares Nastasoiu, wie wichtig die frühzeitigen Voruntersuchungen gewesen seien. „Dank der gründlichen Vorabprüfungen gab es keine großen Überraschungen. Das ist entscheidend für einen reibungslosen und zügigen Verlauf der Bauarbeiten“, meinte Stöckl. Bis jetzt laufe alles nach Plan, so der Leiter des Kreiseigenen Hochbaus.
Das Schulgebäude aus den 1970er-Jahren wurde komplett entkernt; die Vergaben für die Gewerke laufen nach Angaben der Verwaltung gut. „Es wird alles neu: von den Fenstern bis zum Bodenbelag“, so das Planungsteam. Zudem ist eine Erweiterung in Form eines Anbaus geplant. Denn die Sanierung berücksichtigt die speziellen pädagogischen und räumlichen Bedürfnisse der Schule: Viele Gruppenräume und differenzierte Räume wie ein Auszeitraum, Stütz- und Fördergruppenräume, Werkräume, eine Schulküche sowie Räume für Berufs- und Lebensorientierung werden gezielt eingeplant. Solche Individualisierungen sind eine besondere Anforderung dieser Schulform und standen im Mittelpunkt der Planungen. „Wir sind sehr froh, dass der Landkreis Landshut uns hier sehr entgegen gekommen ist, damit wir unsere Schülerinnen und Schüler gezielt fördern können“, erklärte Schulleiterin Maria Findelsberger. Das Förderzentrum betreut aktuell rund 160 Schülerinnen und Schüler in zwölf Klassen. Die Förderbedarfe umfassen die sonderpädagogischen Förderbedürfnisse in Lernen, Sprache, oder emotional-sozialer Entwicklung. es werden aber auch vereinzelt Kinder mit Seh-, Hör- und Körperlichen Behinderungen beschult.
Um den Schulbetrieb während der Bauphase aufrechtzuerhalten, wurde neun der insgesamt zwölf Klassen in modulare Containerlösungen ausgelagert, die die Schulleiterin bei diesem Rundgang ebenfalls präsentierte: „Wir machen das Beste aus der Situation“, erklärte Findelsberger weiter. Die Module wurden vom Landkreis angeschafft.
Landrat Peter Dreier: „Es freut mich sehr zu sehen, dass die Generalsanierung der Schule an der Bina auf einem guten Weg ist. Natürlich sind solche Bauphasen für alle Beteiligten nicht einfach. Das Kollegium um Schulleiterin Maria Findelsberger, aber vor allem auch die Schülerinnen und Schüler, meistern diese Herausforderungen aber sehr gut und können sich in absehbarer Zeit auf ein quasi neues Schulgebäude freuen, das allen pädagogischen Standards dieser Schulform erfüllt.“
Landrat Peter Dreier (links) machte sich ein Bild von den Arbeiten zur Generalsanierung der Schule an der Bina in Bonbruck – begleitet von Schulleiterin Maria Findelsberger (Mitte), sowie Rares Nastasoiu (2. v. l.) und Thomas Stöckl (rechts) vom Kreiseigenen Hochbau des Landkreises.

