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Abschlussveranstaltung der Wissensreihe "KI: Alter Wein in neuen Schläuchen?"

KI Sozialwesen Thiessen

Prof. Dr. Barbara Thiessen forderte in ihrem Vortrag mehr Heterogenität und interdisziplinären Austausch bei der Programmierung von Algorithmen. - Foto: Hochschule Landshut

Landshut - pm (18.12.2019) Die Abschlussvorlesung der Wissensreihe zur Künstlichen Intelligenz an der Hochschule Landshut beschäftigte sich mit Chancen und Risiken in der Sozialen Arbeit auch mit Blick auf Geschlechterverhältnisse. 450 spannende und informative Minuten verteilt auf sechs Vorlesungen – Das ist die Bilanz der Reihe „Wissen für alle: Künstliche Intelligenz und Robotik“.

Am Dienstagabend fand die Vorlesungsreihe an der Hochschule ihr Ende. Prof. Dr. Barbara Thiessen, Leiterin des Instituts Sozialer Wandel und Kohäsionsforschung (IKON) und Prodekanin der Fakultät Soziale Arbeit, referierte über Künstliche Intelligenz im Hinblick auf Geschlechterverhältnisse sowie Soziale Arbeit und stellte sich die Frage „Alter Wein in neuen Schläuchen? Wie verändern sich Geschlechterverhältnisse in Zeiten der Digitalisierung“.

Trotz der Vorweihnachtszeit, in der sich oft Weihnachtsfeier an Weihnachtsfeier reiht, kamen rund 50 Interessierte zum Vortrag. Thiessen beleuchtete darin KI und Digitalisierung im Hinblick auf Gender- und Care-Aspekte eher kritisch und stellte die These auf, dass durchaus von „altem Wein“ zu sprechen sei, der lediglich in neue Schläuche umgeleitet wird. Thiessen sprach hier von „Stereotypen reloaded“. Dies zeige sich beispielsweise bei Selfies von Jugendlichen in Sozialen Medien, die Geschlechtermuster des 19. Jahrhunderts widerspiegeln. Erstaunlich sei aus ihrer Sicht der Wandel technischer Berufe im Laufe des 20. Jahrhunderts. „Noch in den 30er Jahren sei ‚Technischer Rechner‛ ein Frauenberuf gewesen“. Heute liegt der Anteil von Frauen in der IT-Branche bei nur 16 Prozent.

Chancen und Risiken von KI und Digitalisierung

Thiessen räumte der Technisierung des Alltags aber auch Chancen im Blick auf das Sozialwesen ein. So würden Soziale Medien oder spezielle Software-Programme völlig neue Formen des Austauschs und der Interaktion ermöglichen, von denen Menschen, die Ausgrenzung erleben, wie etwa queere Jugendliche im ländlichen Raum, profitieren. Grundvoraussetzung dafür seien jedoch geschlechterkritisch reflektierte Algorithmen. „Auf diesem Gebiet muss sich aber noch einiges tun“, konstatierte Thiessen. „Ob es nun Programme sind, die Bewerbungen auswerten oder Kreditwürdigkeiten einstufen: Frauen oder Menschen mit schwarzer Hautfarbe werden oft benachteiligt.“

Um Algorithmen ging es auch in der an den Vortrag anschließenden Diskussionsrunde, an der sich das Publikum rege beteiligte. Angesprochen wurde dabei auch die Apple Card, die laut kürzlich erschienenen Medienberichten Frauen weniger Kredit gewährt haben soll, als Männern. Im Zusammengang mit den Algorithmen, die im Bereich der KI und Digitalisierung eine hohe Bedeutung haben, plädierte Thiessen für eine interdisziplinäre Reflektion bei der Programmierung und Entwicklung dieser Algorithmen und allgemeiner für deutlich heterogenere Teams in der Technikentwicklung.

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