
Der Steuerschaden wird auf 6.138 €uro beziffert.
Deggendorf - pol (04.03.2026) Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Passau überprüften auf der BAB 3 im Landkreis Deggendorf einen Kleintransporter mit bulgarischem Kennzeichen. Auf Befragung zu mitgeführten verbrauchsteuerpflichtigen Waren erklärte der Fahrer, der gemeinsam mit drei weiteren Personen unterwegs war, insgesamt 30 Stangen Zigaretten mitzuführen. Davon würden 16 Stangen ihm gehören, während die übrigen Stangen den anderen mitreisenden Personen zuzuordnen wären.
Bei der anschließenden Überprüfung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten auf der Ladefläche des Kleintransporters eine große Anzahl an Kekspackungen, deren Inhalt nicht dem entsprach, was die Verpackung vermuten ließ. Beim Öffnen der Packungen stießen die Zöllnerinnen und Zöllner auf insgesamt 30.000 unversteuerte Zigaretten mit bulgarischen Steuerzeichen. Ziel der Schmuggeltour war Belgien. Auf Nachfrage gab der Fahrer an, dass die gefundenen Zigaretten ihm gehören würden und für eine größere Familienfeier bestimmt seien.
Die Zigaretten wurden sichergestellt. Gegen den 38-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Zollfahndungsamt München. Der entstandene Steuerschaden summierte sich auf 6.138 Euro.

