Cookie Einstellungen

Um Ihnen ein angenehmes Online-Erlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf unserer Webseite Cookies, darunter auch Tracking Cookies von Drittanbietern, ein. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Mit Klick auf den Einverstanden-Button erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Mehr...

Einverstanden

Rundschau LA Logo

LA-Bowling
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv

"Die Lerche war's, des Morgens Herold" - Eindrucksvolle Ausstelluung des Vogelschutzbundes im Landratsamt

ausst vogelsch landrat

Landkreis Landshut - pm (13.06.2019)  Sie wird in Gedichten gepriesen, hat Eingang in die  Weltliteratur gefunden wie in Shakespeares Drama „Romeo und Julia“ und findet sich in Legenden, die sich um den Heiligen Franz von Assisi ranken. Und sie ist in hohem Maße gefährdet durch die industrialisierte Landwirtschaft – die Feldlerche: Grund genug für den Landesbund für Vogelschutz (LBV), sie zum „Vogel des Jahres 2019“ zu wählen:

Diese Gefährdung gilt es publik zu machen – wie derzeit mit der Ausstellung im Foyer des Landratsamts. Bis einschließlich Montag, 24. Juni, ist die Ausstellung in der Eingangshalle der Behörde zu sehen.

Danach tritt die vor allem für Schulen konzipierte Ausstellung den Weg durch die Region Landshut an, wie Dr. Burkhard Bauer von der Kreisgruppe Landshut des LBV erläuterte bei der offiziellen Eröffnung der Schau durch Landrat Peter Dreier. Dr. Bauer, der Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands Landshut (LPV) Tobias Lermer, sein Stellvertreter Helmut Naneder und LPVGebietsbetreuer Adrian Wimmer schilderten dabei den Hintergrund der diesjährigen Informationsaktion des LBV.

Von Portugal bis Japan
Landrat Peter Dreier brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass der LBV erneut mit einer sehr informativen Ausstellung Gast im Landratsamt ist. Natur-, Tierund Artenschutz seien eine zentrale Aufgabe, „das sehen auch immer mehr Bürger so, wie der Erfolg des Volksbegehrens ,Rettet die Bienen’ eindrucksvoll deutlich gemacht hat“, betonte der Landrat.
„Immer mehr Menschen nehmen mit Sorge wahr, dass es immer weniger Vogelarten, Schmetterlingsarten und Insekten gibt – und dass dies alles ganz eng zusammenhängt“, führte Dreier aus. Er erinnerte dabei an das berühmte Buch „Der stumme Frühling“ der amerikanischen Biologin Rachel Carson, die damit weltweit Impulse für Umweltschutz-Initiativen gegeben hat.
Die fatale Entwicklung, vor der die Biologin bereits 1962 gewarnt hat, hat sich inzwischen zu einem Artensterben ausgeweitet und zur Gefährdung auch einer früher so zahlreich vorkommenden Vogelart wie der Feldlerche, erläuterte Dr. Burkhard Bauer: Die Feldlerche, die von Portugal bis Japan zu Hause ist, war in seiner „Kindheit auf einem oberbayerischen Dorf das ganze Frühjahr bis weit in den Sommer hinein zu hören über allen, damals noch kleineren Äckern“.

„Lerche geht es schlecht“
Inzwischen sei die Feldlerche selten geworden, sagte Dr. Bauer. Der LBV habe die Feldlerche daher nach 1998 heuer erneut als „Vogel des Jahres“ ausgewählt. Seit 1998 ist der Bestand an Feldlerchen laut LBV um ein Viertel zurückgegangen. Und europaweit sind seit 1980 mehr als die Hälfte der Feldlerchen verschwunden, die immer eine der häufigsten Vogelarten waren. Der Feldlerche „geht es schlecht“, stellte Dr. Bauer dazu fest: „Sie kann nicht wie andere Vogelarten als Kulturfolger in die Dörfer und Städte umziehen, wie etwa die
Türkentaube oder besonders die Amsel.“ Die Gründe für die Misere sind bekannt, liegen offen zutage. Der LBV informiert unter anderem mit dieser Ausstellung über die Ursachen: So hat zum Beispiel die Umstellung auf ertragreicheres Wintergetreide den Feldlerchen vielerorts die Nistplätze geraubt. Ähnliches gilt für die Intensiv-Bewirtschaftung von Grünland.

Raum zum Leben genommen
Es fehlt an Brachflächen – gerade in einer Zeit, in der der Mais-Anbau immer mehr Raum einnimmt. Mais-Plantagen soweit das Auge reicht: Sie bieten Insekten keine Nahrungsquellen – und damit auch den Vögeln nicht, die sich von den Insekten ernähren; ein weiterer Teufelskreis nimmt seinen Lauf. Den Vögeln wird mit der industrialisierten Intensiv-Landwirtschaft, in der noch der letzte Quadratmeter verfügbaren Bodens dem Ackerbau nutzbar gemacht wird, buchstäblich der Lebensraum genommen und vor allem der Raum und die Möglichkeiten, ausreichend Jungvögel aufzuziehen. Immer seltener ist ihr Gesang zu hören, der Shakespeare zu jener Zeile in „Romeo und Julia“ inspirierte, die zu einem geflügelten Wort geworden ist: „Die Lerche war’s, des Morgen Herold.“

Im Bild oben:: Bis 24. Juni informiert der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in der Eingangshalle des Landratsamts über die Feldlerche, den „Vogel des Jahres 2019“, im Bild von
links: Helmut Naneder und Tobias Lermer vom Landschaftspflegeverband Landshut (LPV), Landrat Peter Dreier. Dr. Burkhard Bauer (LBV-Kreisgruppe Landshut) und LPV-Gebietsbetreuer Adrian Wimmer

Tag der offenen Brauerei Wittmann

Wetter Landshut

Heute 14°C
Morgen 16°C
18.05.2026 19°C
© Deutscher Wetterdienst
Vogginger
Mit welcher Schulnote bewerten Sie den Landshuter ÖPNV?
Tag der offenen Brauerei Wittmann

rundschau Leserstatistik

Rundschau Leserstatistik

Tag der offenen Brauerei Wittmann

Die Top 9 aus 49 Tagen

  • 11. und 12. April: Reinen Wein einschenken lassen bei der 13. „WEIN & more“
  • Acht Mal am Tag ab 9 €uro: Leo Express übernimmt Strecke München - Prag
  • Bei einem Sieg gegen Lam rückt heute Seebach bis auf 3 Punkte an Landshut heran - Morgen kommt Bogen (10.)
  • Nächtliche Vollsperrung für Verkehrsverlegung auf die neue Kleine Isarbrücke
  • Die jungen Widmanns senken Preise und drehen die Stimmung rauf
  • Neuer Stadtrat startet mit Überraschungen in die nächsten sechs Jahre
  • Busfahrer schließen weitere ÖPNV-Streiks nicht aus
  • Gewählt: Patricia Steinberger (SPD) 2. Bürgermeisterin (38 Sti.), Hans-Peter Summer (CSU) 3. Bürgermeister (37 Sti.) in Konkurrenz zu Günter Straßberger (AfD, 6 Sti.)
  • Protest-Mittagspause im Klinikum: ver.di warnt vor Kürzungspolitik
Sobolewski Passfotos

rundschau24

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Transparenzverordnung

rundschau 24 unterstützen

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft die Arbeit der landshuter rundschau via PayPal zu unterstützen.

Copyright © 2018 Landshuter Rundschau. All Rights Reserved. Created by Landshuter Rundschau
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv